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© krzysztof gorski dreamstime.com Elektronikproduktion | 07 November 2013

Schuler schließt Gießerei in Göppingen

Mit rund 75 Prozent der im Konzern Beschäftigten bleibt Deutschland auch zukünftig mit Abstand wichtigster Standort von Schuler. Allerdings wird das Unternehmen in Deutschland seine Produktion straffen und die Fertigungstiefe verringern.

In Göppingen soll die traditionsreiche, aber seit Jahren unrentable Gießerei geschlossen werden, nachdem kein potenzieller Käufer ihren Fortbestand garantieren wollte. In Weingarten konzentriert Schuler die Fertigung auf Kernkomponenten sowie vor allem auf das wachstumsstarke Service-Geschäft. Einsparungen plant der Vorstand ferner an anderen deutschen Standorten, so im badischen Waghäusel und in Erfurt. Im Gegenzug wird der Standort in Thüringen alleinige deutsche Fertigungsstätte für Großpressen. Göppingen wird das Zentrum für Pressen mit Inhouse-Inbetriebnahmen. Grünes Licht gab der Aufsichtsrat für den Bau eines neuen Engineering- und Technologiecenters. Der Neubau mit rund 750 modernen Arbeitsplätzen soll in Göppingen bis 2016 für rund 40 Millionen Euro entstehen. „Dies ist ein deutliches Zeichen, dass Deutschland unsere Heimatbasis bleiben wird“, bekräftigte Klebert. Sozialverträgliche Personalmaßnahmen Die geplanten Veränderungen werden deutschlandweit zu konzerninternen Verlagerungen führen und mittelfristig 350 Arbeitsplätze betreffen, knapp 100 davon in der Gießerei. Bei der Umstrukturierung will Schuler betriebsbedingte Kündigungen soweit wie möglich vermeiden. „Schuler hatte in den letzten Jahren eine ausgesprochen positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Vorstand und Belegschaft wissen aber, dass wir unsere Strukturen anpassen müssen, um langfristig weiter erfolgreich zu bleiben. Und solche Veränderungen packt man am besten in guten Zeiten an“, sagte Vorstandsvorsitzender Klebert abschließend.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-2