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© Viscom Elektronikproduktion | 06 November 2013

Marquardt setzt auf Viscom S3088 SPI

Die Marquardt GmbH, spezialisierter Hersteller von elektromechanischen und elektronischen Schaltern und Schaltsystemen aus dem schwÀbischen Rietheim-Weilheim, setzt das 3D-Lotpasteninspektionssystem Viscom S3088 SPI ein.
Das System erfasst alle wesentlichen 3D-Merkmale des Lotpastendrucks auf elektronischen Baugruppen, zum Beispiel Höhe, Form, Versatz, Verschmierung oder Verunreinigung des Drucks. Mit dem Viscom S3088 SPI System ist Marquardt in der Lage, die QualitĂ€t des Lotpastendrucks zuverlĂ€ssig und mit hoher Geschwindigkeit zu prĂŒfen. DarĂŒber hinaus bietet das System eine einfache Bedienung und mit dem Quality Uplink ein effizientes Werkzeug zur Prozessoptimierung. Die Mechatronik-Kompetenz von Marquardt kommt vor allem im Automobil, Elektrowerkzeugen, HaushaltsgerĂ€ten und Industrieanlagen zum Einsatz. „Wir fertigen unsere Produkte in hohen StĂŒckzahlen. Im Betrieb sind sie durch hĂ€ufiges Schalten oft stark beansprucht. QualitĂ€t ist deshalb der entscheidende Faktor in unserer Fertigung“, sagt Holger Gerst, verantwortlich fĂŒr die PrĂŒfsysteme bei Marquardt. „Mit dem Viscom S3088 SPI Lotpasteninspektionssystem erkennen wir Fehler bereits vor der BestĂŒckung der elektronischen Baugruppen. Damit senken wir die Kosten der Weiterverarbeitung.“ Nachdem sich Marquardt entschlossen hatte, ein System zur 3D- Lotpasteninspektion einzusetzen, hat das Unternehmen ĂŒber ein halbes Jahr verschiedene Lieferanten evaluiert. „Eigentlich hatten wir uns bereits anderweitig festgelegt, als wir am Ende des Auswahlprozesses noch einmal das Viscom System betrachtet haben“, berichtet Holger Gerst. „Überzeugt hat uns neben der sicheren Inspektion letztendlich, dass dieses System bereits die Ausschreibung fĂŒr ein anspruchsvolles Förderprojekt der EU gewonnen hatte und dass wir mit Viscom individuelle Anpassungen erarbeiten und im System umsetzen konnten.“ Insgesamt hat Marquardt mit der Viscom S3088 SPI den Druckprozess deutlich stabilisiert, da sich alle Druckparameter schnell und exakt anpassen lassen. Es fĂ€llt zum Beispiel sofort auf, wenn der Drucktisch nicht richtig kalibriert oder die Leiterplatten nicht perfekt ausgerichtet sind, da das System die Folgeeffekte sofort analysiert, erkennt und den Operator informiert. „Zudem wissen wir jetzt genau, wie lange wir eine Schablone bis zur nĂ€chsten Reinigung einsetzen können“, berichtet Holger Gerst. „Dies reduziert den Linienstillstand und stabilisiert die QualitĂ€t der Fertigung auf hohem Niveau.“ Und er erlĂ€utert weiter: „Als besonders vielversprechend stellte sich die Möglichkeit der VerknĂŒpfung der SPI Ergebnisse mit den EOL AOI- Ergebnissen dar, die wir in Zusammenarbeit mit Fa. Viscom noch bei uns installieren werden. Bisher haben wir die notwendigen Konfigurationsparameter mit Fa. Viscom fĂŒr unsere Linienkonfiguration ermitteln können. Als nĂ€chstes wird hierzu bei uns die Installation der Quality Uplink Funktion auf eine Produktionslinie eingeplant. Wir erwarten dadurch eine Reduzierung vom Ausschuss, eine Verbesserung vom First Pass Yield und damit eine Verbesserung vom gesamten SMT-Prozess.“ ----- Bildunterschrift: Mathias Jerger (links) und Nico Schmid betreuen die AOI-Systeme bei Marquardt. Sie haben das Viscom S3088 SPI System fĂŒr die 3D- Lotpasteninspekton integriert.
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