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© alexander podshivalov dreamstime.com Leiterplatten | 05 November 2013

Fela investiert in die klassische Leiterplatte

Mittlerweile hat der Konsolidierungsprozess neben Europa auch den chinesischen Markt erreicht. So häufen sich die Meldungen von steigenden Personalkosten, mangelnde Auslastung und Betriebsschließungen.

In Deutschland zeichnen die Zahlen des ZVEI hingegen ein widersprüchliches Bild. Während die gesamte Branche zwar im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von 1,5 Prozent verzeichnet, so mussten in diesem Jahr allein Deutschland sechs Unternehmen schließen bzw. Insolvenz anmelden, darunter die Firma Multec (50 Mio. Euro Umsatz) in Böblingen und die Firma Greule (11 Mio. Euro Umsatz) in Engelsbrand. Das gleiche Schicksal ereilte weitere neun europäische Leiterplattenhersteller. „Wir beobachten die Situation in der Branche mit Sorge. Unsere Kunden klagen, dass bisher verlässliche Lieferanten von heute auf morgen wegbrechen und für uns wird es immer schwieriger, Möglichkeiten zur Kostensenkung zu finden und den explodierenden Energiepreisen entgegenzuwirken“, beschreibt Geschäftsführer Norbert Krütt die aktuelle Situation. „Unser Umsatzwachstum in diesem Jahr betrug im Bereich der klassischen Leiterplatte 9,4 Prozent, bei den neuen FELAM Produkten sind es sogar höhere zweistellige Werte. Wir sehen uns als strategischen Partner, der durch seine gezielte und breite Aufstellung langfristige und nachhaltige Versorgungssicherheit gewährleisten kann.“ Aus diesem Grund hatte man sich bei FELA entschlossen, in diesem durch die neuen Räumlichkeiten bereits sehr kostenintensiven Jahr, dennoch zusätzlich verstärkt in den Bereich der klassischen Leiterplatte zu investieren. Unter anderem wurden ein vollautomatischer Belichter mit Kameraregistrierung, ein neues Stopplack-Entwicklungssystem sowie zwei Bohr- und Fräsautomaten für über eine halbe Million Euro installiert. „Wir möchten mit den Investitionen ein klares Signal geben. Wir sind Technologievorreiter, europäischer Marktführer im Bereich der IMS-Leiterplatten, Impulsgeber im Bereich HMI-Systemen aus Glas – und in unserem Kerngeschäft, der klassischen „grünen“ Leiterplatte, zuverlässig, solide und pünktlich.“ Dank der getätigten Investitionen fühle man sich zukünftigen Herausforderungen – ob von Seiten des Marktes oder der Technologien – gewachsen und in der Lage, Sicherheit sowohl für die Kunden als auch die Mitarbeiter zu bieten. FELA fertigt am Standort Schwenningen doppelseitige Leiterplatten und Multilayer in kleinen und mittleren Losgrößen und kooperiert für Großserien seit über fünfzehn Jahren mit chinesischen Partnern.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1