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© rainer plendl dreamstime.com Elektronikproduktion | 14 Oktober 2013

Was, wenn sich die USA auf keinen Haushalt einigen kann?

Glaubt man den Analysen, dann steht uns - wenn die Haushaltsverhandlungen in den USA scheitern - eine Krise in der Größenordnung von 2008 (oder noch schlimmer) bevor.

Das US-Finanzministerium warnt vor schwerwiegenden Folgen sollte der Schuldendeckel nicht erhöht werden. Man müsste sich dann entscheiden, was finanziert und welche Schulden bezahlt werden sollen. Mehrere Analysten sprechen von Stoßwellen, welche sich in allen Märkten ausbreiten würden. Daher versuchen nun andere Staaten Druck auf die USA auszuüben. Man drängt auf eine schnelle Einigung. Wie nah sich die Parteien in ihren Positionen wirklich sind, ist unklar. Einige sehen eine baldige Einigung; andere Analysten sehen dies noch in weiter Ferne. Nur noch wenige Tage bleiben, um eine Einigung zu erzielen. Stichtag ist der 17. Oktober. Ein Folgeproblem wäre, dass die Banken deutlich restriktiver bei der Kreditvergabe sein werden, erklären Analysten. Der Ruf der USA als relativ stabil, finanziell abgesichertes Land - ebenso der Dollar als stabile Währung - würden bedeutenden Schaden nehmen. Das US-Finanzministerium schreibt in einem Bericht, dass, wenn keine Einigung erzielt und die Schulden nicht bezahlt werden können ... das Ergebnis wäre katastrophal. Insbesondere in Bezug auf Arbeitslosigkeit und Kaufkraft der Verbraucher. Die Auswirkungen könnten die Wirtschaft auf das Niveau von 2008 zurückwerfen (oder das der Weltwirtschaftskrise von 1929) und das mit langanhaltenden Folgen.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2