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© alterfalter dreamstime.com Elektronikproduktion | 08 Juli 2013

Mitteldeutsche Elektroindustrie mit verhaltenem erstem Jahresdrittel

Umsatz und Beschäftigung der Elektroindustrie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen lagen im ersten Drittel des Jahres unter dem Vorjahresniveau. Die Unternehmen erwarten auch in den kommenden Monaten kaum Belebung.

Von Januar bis April erzielten die Unternehmen der Elektroindustrie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einen Umsatz von insgesamt 3,6 Mrd. EUR. Dies waren zwölf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Inlandsumsatz ging um 15 Prozent zurück. Der Auslandsumsatz sank mit sieben Prozent weniger stark. Die Anzahl der Beschäftigten lag im April bei 64.300, das waren 1,8 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. „Die Lage ist je nach Branche, Produkt und Absatzgebiet derzeit sehr differenziert“, bewertete Ute Poerschke, Geschäftsführerin der Elschukom GmbH und Vorstandsvorsitzende der ZVEI-Landesstelle Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die wirtschaftliche Situation. So stiegen die Umsätze im Bereich elektrische Ausrüstungen, zu dem insbesondere die Automatisierungstechnik sowie die Hersteller von Transformatoren, Batterien und elektrischem Installationsmaterial zählen, um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dagegen verzeichnete der Bereich Elektronische Bauelemente, welcher vor allem die Mikroelektronik und die Solarzellenhersteller umfasst, einen Rückgang um 19 Prozent. Auch der Ausblick ist eher verhalten. Nach einem Anstieg im Frühjahr trübte sich das Geschäftsklima für die mitteldeutsche Elektroindustrie im Juni wieder ein. „Die Unternehmen sind mehrheitlich zurückhaltend gestimmt. Auch für das zweite Halbjahr sehe ich daher kaum Belebung“ so Poerschke weiter.
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2019.06.17 21:26 V13.3.21-2