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Allgemein | 20 Dezember 2006

CeBIT in der Krise

Wegen der Absage von Branchenriesen drohen der weltgrĂ¶ĂŸten Computermesse CeBIT deutliche Umsatzverluste. Die Deutsche Messe sieht einen "aktuellen Handlungsbedarf" und will daher die Veranstaltung ab 2008 grundlegend reformieren.
Große Konzerne wie Nokia, BenQ, LG, Konica Minolta oder Motorola wollen 2007 nicht nach Hannover kommen. Der CeBIT droht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei Umsatz und Netto-AusstellungsflĂ€che damit ein Einbruch von bis zu 15 Prozent. Die Cebit-Macher arbeiten an einer grundlegenden Neupositionierung der Messe von 2008 an und wollen das "Erscheinungsbild der Messe" nachhaltig verbessern. Dabei soll das Profil der Messe als "Profimesse" und die Abgrenzung gegenĂŒber der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin gestĂ€rkt werden. Zudem soll die Dauer der Cebit ab 2008 auf sechs Tage von Montag bis Samstag verkĂŒrzt werden. In den vergangenen Jahren war die Zahl der Netto-AusstellungsflĂ€che kontinuierlich zurĂŒckgegangen. Auch die Zahl der Aussteller nahm von rund 8100 im Jahr 2001 auf etwa 6200 in diesem Jahr ab. Mit Ă€hnlichen Problemen kĂ€mpft auch die MĂŒnchner Computermesse Systems. Sie soll im kommenden Jahr von fĂŒnf auf vier Tage verkĂŒrzt werden und nicht wie bisher an einem Montag, sondern erst am Dienstag eröffnet werden. Außerdem soll die Messe statt sechs nur noch fĂŒnf Hallen belegen. BegrĂŒndet wird dies damit, dass die durchschnittliche StandflĂ€che pro Aussteller frĂŒher deutlich grĂ¶ĂŸer war als heute und heute mehr kleine und mittelgroße Unternehmen zu den Ausstellern zĂ€hlen.
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