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© anatoly abyshev dreamstime.com Analysen | 13 Juni 2013

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge entwickelt sich

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan konzentriert sich die Industrie auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur f├╝r den schnell wachsenden Markt f├╝r Elektrofahrzeuge.
Danach wird der Europamarkt f├╝r Ladeinfrastrukturen f├╝r Elektrofahrzeuge (engl. EV; Electric Vehicle) bei einer j├Ąhrlichen Wachstumsrate (CAGR) von 113,3 Prozent im Zeitraum zwischen 2012 und 2019 voraussichtlich von 7250 Ladestationen in 2012 auf ├╝ber 3,1 Millionen in 2019 anwachsen. Frankreich, Deutschland, Norwegen und Gro├čbritannien d├╝rften den Markt durch ihre hohe Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in diesen L├Ąndern anf├╝hren.

Die Verf├╝gbarkeit einer Ladeinfrastruktur spielt eine entscheidende Rolle f├╝r die Beibehaltung der Wachstumsdynamik von Elektrofahrzeugen. Dies beinhaltet wiederum einen einfachen Zugang zu Ladestationen, der die Angst vor der Reichweitenbegrenzung aufheben kann, und gew├Ąhrleistet, dass EV-Fahrer l├Ąngere Zeit fahren k├Ânnen.

"Die Studie hat ergeben, dass bis zum Jahr 2019 voraussichtlich mehr als 3,1 Millionen Ladestationen in ganz Europa eingerichtet sein werden", sagt Frost & Sullivan Automotive & Transportation Research Associate, Herr Prajyot Sathe. "Das Laden nach Modus 2 wird voraussichtlich einen Marktanteil von mehr als 64 Prozent abdecken, wobei fast 83 Prozent der Ladevorg├Ąnge erwartungsgem├Ą├č an den Wohnorten oder an einem Ort stattfinden, wo das Fahrzeug f├╝r 8 bis 10 Stunden pro Tag geparkt ist."

Das Laden nach Modus 3 wird an ├Âffentlichen Orten ├╝blich sein. Das Laden mit Gleichstrom wird jedoch an strategischen Standorten stattfinden, wo Fahrzeuge in weniger als 30 Minuten aufgeladen werden k├Ânnen. Induktive Aufladung wird ebenfalls g├Ąngige Praxis sein, allerdings wahrscheinlich erst ab 2014 eingef├╝hrt werden.
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2018.12.13 13:08 V11.10.14-2