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© sergey pesterev dreamstime.com Analysen | 11 Juni 2013

EBM-Papst verfehlt Wachstumsziel knapp

Die EBM-Papst Unternehmensgruppe schloss das zum 31. März 2013 endende Geschäftsjahr mit einem Umsatzerlös von 1,349 Mrd. Euro (Vorjahr 1,377 Mrd.) ab.
Die Gründe für den leichten Rückgang von 2 Prozent lagen laut dem Ventialtoren- und Motorenhersteller in der generellen weltweiten Marktberuhigung, dem sektoralen Einbruch bei der Photovoltaik-, Reinraum- sowie IT-/Telekommunikationsindustrie.

"Wir haben in einem schwierigen Marktumfeld unser Wachstumsziel nicht erreicht", sagte Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung. "Jedoch konnte das Umsatzniveau gehalten und Marktanteile gewonnen werden." Allein in den letzten drei Jahren war EBM-Papst in Summe um 37 Prozent gewachsen.

Seit neun Monaten steht Hundsdörfer dem Familienunternehmen vor. Sein Fokus sieht der Unternehmenschef im Ausbau der Gruppe vom internationalen zum globalen Unternehmen. "In der Vergangenheit kamen Impulse vielfach aus Deutschland. Durch Vernetzung und Kompetenzerhöhung streben wir eine Entwicklung unserer weltweiten Standorte zu gleichwertigen Partnern mit höherer Eigenständigkeit an. Damit werden die Markt- und Wachstumspotentiale insbesondere in Asien sowie Nord- und Südamerika besser erschlossen", so Hundsdörfer.

Im laufenden Geschäftsjahr 2013/14 rechnet das Technologieunternehmen mit einem Umsatzplus von knapp 6,5 Prozent auf 1,437 Mrd. Euro. Die weltweiten Bestände bei den Kunden sind in den letzten Monaten deutlich gesunken. Seit Januar stellt das süddeutsche Unternehmen eine stetige Erholung von Auftragseingang und Umsatz fest.

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