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© photodynamx dreamstime.com Elektronikproduktion | 30 Mai 2013

Aristoteles UNI und Aixtron kooperieren

Die griechische Aristoteles Universität in Thessaloniki und Aixtron planen eine enge Zusammenarbeit im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts Smartonics.
Ziel des Projekts, das im Januar 2013 startete, ist eine st√§rkere Marktdurchdringung f√ľr Anwendungen der organischen Elektronik.

"Smartonics hat sich eine Reihe ambitionierter Ziele gesetzt", sagt Professor Stergios Logothetidis, der das Labor f√ľr D√ľnnfilme, Nanosysteme und Nanometrologie an der Aristoteles Universit√§t leitet. ‚ÄěWir werden eine Vielzahl neuartiger organischer Materialien entwickeln und entsprechende Prozesse mittels computergest√ľtzter Simulationstechniken optimieren. Im Bereich der Produktionsprozesse wollen wir uns vor allem auf die Optimierung von Aixtrons patentiertem OVPD-Verdampfungsprozess und auf Rolle-zu-Rolle-Druckmaschinen konzentrieren, die wir mit pr√§zisen optischen Sensoren und Laserprozessen kombinieren werden."

"Als einer der f√ľhrenden Technologieanbieter freuen wir uns sehr, unser Wissen in der Abscheidung organischer Materialien zum Erfolg von Smartonics beisteuern zu k√∂nnen", erg√§nzt Dr. Bernd Schulte, Vorstandsmitglied und COO von Aixtron. ‚ÄěDie organische Elektronik ist ein gro√üer und wichtiger Markt. Smartonics gibt uns die M√∂glichkeit, unsere Technologie f√ľr Anwendungen zu qualifizieren, in denen wir gro√ües Potenzial f√ľr die Zukunft sehen."

‚ÄěUnser Konzept wurde aufgrund seines neuartigen Ansatzes ausgew√§hlt“, sagt Juergen Kreis,
Director Business Development, der die organische Elektronik bei Aixtron verantwortet. Aixtrons Technologie habe zudem das Potenzial, einen Paradigmenwechsel in dieser Industrie herbeizuf√ľhren. ‚ÄěIm Rahmen von Smartonics wird Aixtron ein Forschungs-Cluster basierend auf seiner aktuellen 200 mm OVPD-Plattform entwickeln, die bereits f√ľr die Herstellung organischer photovoltaischer Bauelemente optimiert und qualifiziert wurde." Grundlage daf√ľr ist Aixtrons patentierte OVPD-Technologie.

Das Smartonics-Konsortium besteht aus acht industriellen Partnern, vier Forschungsinstituten und sechs Universitäten, die europaweit zusammenarbeiten. Bis zum Projektende im Dezember 2016 werden die Kooperationspartner untersuchen, wie bestehende Produktions- und Prozesstechnologien in der organischen Elektronik weiter verbessert werden können.
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