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© mpanch dreamstime.com Analysen | 21 Mai 2013

Sächsische Elektroindustrie mit mehr Beschäftigten

Die sächsische Elektroindustrie hat die Zahl ihrer Beschäftigten 2012 um mehr als 1.000 auf 31.520 erhöht. Trotz verhaltenem ersten Quartal 2013 erwartet die Branche für das Gesamtjahr ein Wachstum der Produktion um 1,5 Prozent.
In den 523 Betrieben der sächsischen Elektroindustrie waren 2012 31.520 Beschäftigte tätig. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Plus von 3,4 Prozent. Lars Kroemer, Landesstellen-Geschäftsführer des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V., bewertete die Entwicklung angesichts der Euro-Krise als großen Erfolg. „Damit hat die sächsische Elektroindustrie das dritte Jahr in Folge ihre Beschäftigung deutlich ausgeweitet. Dies unterstreicht einmal mehr die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen.“

Positiv entwickelte sich die Beschäftigung mit plus 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr vor allem bei den Herstellern von elektrotechnischen Ausrüstungen, die neben der Erzeugung von Transformatoren, Generatoren und Elektromotoren auch die Produktion von Kabeln und elektrischem Installationsmaterial umfassen. Dagegen war der Beschäftigtenaufbau bei den Herstellern von elektronischen Bauelementen mit plus 1,0 Prozent verhaltener, trotz der Solarkrise aber weiterhin positiv.

Im Gegensatz zu den Beschäftigtenzahlen lag der Jahresumsatz 2012 mit 6,2 Mrd. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau von 6,5 Mrd. EUR. Im ersten Quartal lagen die Auftragseingänge für die sächsische Elektroindustrie kalenderbereinigt 3,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. „Die Mehrzahl unserer Unternehmen ist mit ihrem momentanen Auftragsbestand nicht zufrieden“, so Kroemer.

Für das Gesamtjahr rechnet die Elektroindustrie aber weiterhin mit einem Wachstum des Outputs von 1,5 Prozent. „Die aktuellen Investitions- und Entwicklungsvorhaben von vielen auch mittelständischen Unternehmen unterstreichen die guten Zukunftsperspektiven unserer Branche“, sagte Kroemer.
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