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© daniel schweinert dreamstime.com Analysen | 20 Mai 2013

Aixtron stark von Sondereffekten beeinflusst

Aixtron, Hersteller von Depositionsanlagen fĂŒr die Halbleiterindustrie, hat im ersten Quartal 2013 Umsatzerlöse in Höhe von 40,2 Millionen Euro und einen EBIT-Verlust von 76,3 Millionen Euro erzielt.
Das Ergebnis ist in erheblichem Maße von Sondereffekten beeinflusst. Restrukturierungsaufwendungen und Wertberichtigungen in Q1/2013 belaufen sich auf insgesamt rund EUR 49,1 Mio. Auch wenn derzeit die Anzahl der Kundenanfragen steigt, kann das Unternehmen die Auftragslage fĂŒr 2013 nur schwer einschĂ€tzen. Die niedrigen AuftragseingĂ€nge im ersten Quartal fĂŒhrt Aixtron vor allem auf die mĂ€ĂŸige Nachfrage im Bereich der Halbleiter-Depositions-Anlagen zurĂŒck. Zudem hat sich die steigende KapazitĂ€tsauslastung beispielsweise bei taiwanesischen und koreanischen LED-Herstellern im ersten Quartal 2013 nicht spĂŒrbar in Neuinvestitionen ausgewirkt. Den Verlust im ersten Quartal fĂŒhrt Aixtron besonders auf Sondereffekte zurĂŒck. Die Wertberichtigungen und Aufwendungen fĂŒr Restrukturierungen belaufen sich fĂŒr diesen Zeitraum auf insgesamt 49,1 Millionen Euro. Nach ÜberprĂŒfung sĂ€mtlicher VorratsbestĂ€nde, die der Vorstand durchgefĂŒhrt hat, wurde eine Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt 43 Millionen Euro vorgenommen. Damit will Aixtron der unsicheren Nachfrage und dem technologischen Fortschritt des Portfolios Rechnung tragen. 6,1 Millionen Euro wendet das Unternehmen fĂŒr Restrukturierungen und Personalabbau auf. 50 Prozent entfallen auf die Herstellungskosten und 50 Prozent auf Betriebsaufwendungen. Die Maßnahmen, die Teil kurzfristig angelaufener Programmen zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung sind, zielen auf die Beschaffung, die Supply Chain und die Produktentwicklung ab. Zudem wurden gemeinsam mit Kunden AktivitĂ€ten zur Produkt- und Prozessoptimierung eingeleitet.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-1