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© shawn hempel dreamstime.com Elektronikproduktion | 10 Mai 2013

Manz ag lässt Solarkrise hinter sich

Die Manz AG hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres die positive Entwicklung in den beiden Geschäftsbereichen Display und Battery fortgesetzt und konnte die weiterhin schwache Auftragslage des Solarbereichs mehr als kompensieren.
Dabei profitiert die Manz AG insbesondere vom erfolgreichen Technologietransfer sowie der anhaltend dynamischen Marktentwicklung in der Displaybranche. Zusammen mit dem derzeit sehr hohen Auftragsbestand von rund 142 Mio. EUR belegt dies die nur noch geringe Bedeutung des Geschäftsbereichs Solar für den Unternehmenserfolg der Manz AG.

Mit einem Anteil von lediglich 2,3% am derzeitigen Auftragsbestand birgt der Solar-Bereich keine weiteren Risiken für die Manz AG, die erwartete Wiederbelebung der Investitionsbereitschaft in der PV-Industrie bietet vielmehr zusätzliche Wachstumschancen.

Insgesamt gelang es dem Unternehmen die Umsätze im Berichtszeitraum auf 49,8 Mio. EUR zu steigern (Vorjahr: 44,1 Mio. EUR). Gleichzeitig zeigten die im zweiten Halbjahr 2012 eingeleiteten Maßnahmen zur Struktur- und Kostenoptimierung erste positive Wirkung; das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im Vorjahresvergleich deutlich auf -1,4 Mio. EUR (Vorjahr: -4,9 Mio. EUR).

Damit sind insbesondere auch im Vergleich zum letzten Quartal 2012 Umsatz und Ergebnis der Manz AG deutlich gestiegen. Ein weiterer positiver Effekt ist zudem für das zweite Quartal 2013 zu erwarten, da der Großteil der am Jahresende 2012 erhaltenen Aufträge erst dann umsatz- und ertragswirksam werden wird.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG fasst das erste Quartal zusammen.

„Insgesamt sind wir mit der aktuellen Geschäftsentwicklung sehr zufrieden. In den Geschäftsbereichen Display und Battery verzeichnen wir weiterhin eine sehr dynamische Entwicklung auf dem Endkundenmarkt und eine entsprechend hohe Investitionsbereitschaft der Industrie in neue Produktionsanlagen. Dies spiegelt sich auch in unserem derzeitigen Auftragsbestand wider. Mit rund 142 Mio. EUR ist dieser so hoch wie zuletzt im dritten Quartal 2010. Zusammen mit den Umsatzerlösen des ersten Quartals liegen wir damit heute bereits über dem Umsatzniveau des Gesamtjahres 2012. Zudem zeigen unsere Anstrengungen zur Kostenoptimierung Wirkung. Wenngleich wir noch ein negatives EBIT ausweisen, sehen wir doch einen deutlichen Fortschritt hin zu unserem Ziel, unsere Profitabilität wieder nachhaltig zu steigern. Wir rechen damit, dass sich der hohe Auftragsbestand sowie die Kostenoptimierung deutlich auf das Ergebnis des zweiten Quartals auswirken werden und wir für das Halbjahr 2013 insgesamt ein positives EBIT ausweisen können.“

Nach Geschäftsbereichen entfiel der größte Umsatzanteil im Berichtszeitraum mit 28,3 Mio. EUR auf den Bereich Display (Vorjahr: 21,4 Mio. EUR). Dies entspricht einem Wachstum von 32,4% zum Vorjahr. Mit dem Verkauf von Produktionsanlagen für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien erzielte Manz einen Umsatz von 1,9 Mio. EUR, ein Plus von 64,0% im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,1 Mio. EUR.

Auf den Bereich Solar entfielen lediglich 3,1 Mio. EUR (Vorjahr: 11,7 Mio. EUR). Weitere 16,6 Mio. EUR erwirtschafteten die beiden Berichtssegmente Leiterplatten/OEM sowie Sonstige (Vorjahr: 10,0 Mio. EUR). Insgesamt resultierte unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses ein Vorsteuerergebnis (EBT) auf Konzernebene von -2,1 Mio. EUR (Vorjahr: -5,2 Mio. EUR). Das Konzernergebnis belief sich auf -3,0 Mio. EUR (Vorjahr: -5,4 Mio. EUR). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,66 EUR (Vorjahr: -1,20 EUR).

Auch für das Gesamtjahr 2013 ist Dieter Manz sehr positiv gestimmt: „Der hohe Auftragsbestands sowie die exzellenten Marktaussichten in den Bereichen Display und Battery sind eine ausgezeichnete Basis für ein nachhaltiges Wachstum im laufenden Geschäftsjahr 2013. Zusätzliches Potenzial sehen wir zudem im Geschäftsbereich Solar, in dem wir die Chancen, die sich uns hier bieten, konsequent nutzen werden. Insgesamt fühlen wir uns deshalb in unserer Prognose bestärkt, in 2013 ein deutlich zweistelliges Umsatzwachstum bei einem positiven EBIT zu erzielen.“

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