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© alterfalter dreamstime.com Analysen | 08 Mai 2013

Jenoptik von schwacher Halbleiterindustrie belastet

Bei Jenoptik hat sich die Schwäche der Halbleiterindustrie zum Jahresauftakt bemerkbar gemacht. Im Zeitraum Januar bis März sank der Umsatz um 4,1 Prozent auf 132,0 Millionen Euro.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 8,6 Prozent auf 10,6 Millionen Euro zurück. Der Auftragseingang fiel um 11,3 Prozent auf 132 Millionen Euro zurück. Jenoptik will mit mehr Geschäft im Ausland gegensteuern. Im frühen Handel wurden die Zahlen indes mit einem Abschlag von vier Prozent auf Papiere von Jenoptik quittiert.

Außerhalb Europas will Jenoptik verstärkt auf Wachstumskurs gehen. Der Anteil des Auslandsgeschäfts am Umsatz stieg von 63 auf 66 Prozent. Besonders stark legten die Erlöse in Amerika zu. Zudem dreht das Management an der Kostenschraube. Unter dem Strich hatte in den ersten drei Monaten ein Gewinn von 7,9 Millionen nach 8,4 Millionen ein Jahr zuvor gestanden.

Derweil bestätigte die Konzernspitze ihre Prognose für das laufende Jahr. In einem herausfordernden konjunkturellen Umfeld rechnet Jenoptik mit einem leichten Umsatzwachstum von bis zu 5 Prozent. Die Zuwächse sollen vor allem aus Amerika und der Region Asien/Pazifik kommen. Je nach Verlauf des Halbleitergeschäfts und der Entwicklung der Nachfrage aus der Automobilindustrie soll das im operativen Geschäft erzielte EBIT zwischen 50 und 55 Millionen Euro liegen.

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