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© dimitry romanchuck dreamstime.com Analysen | 08 Mai 2013

Mühlbauer mit verhaltenem Start ins neue Jahr

Der Technologiekonzern Mühlbauer verzeichnete in den ersten drei Monaten 2013 beim Geschäftsbereich Semiconductor Related Products enorme Zuwächse im Auftragseingang. Demgegenüber standen rückläufige Ordereingänge im Bereich Cards & TECURITY und eine geringere Nachfrage nach mechanischen Bauteilen.
Parallel zum Auftragseingang fiel auch der Umsatz vergleichsweise geringer aus, während das operative Ergebnis wegen der aus dem Umsatzrückgang resultierenden negativen Skaleneffekte überproportional zurückging.

Auftragseingang und Auftragsbestand. Nach der projektbedingten Steigerung der Aufträge im ersten Quartal 2012 um 20,3 Prozent auf 58,0 Mio. Euro lag der Auftragseingang in den ersten drei Monaten 2013 mit 52,9 Mio. Euro um 5,1 Mio. Euro bzw. 8,7 Prozent unter dem Wert aus dem vergleichbaren Vorjahresquartal. Die gute Auftragslage im Bereich Semiconductor Related Products konnte dabei die Rückgänge in den Bereichen Cards & TECURITY sowie Precision Parts & Systems nicht vollständig kompensieren.

Der konsolidierte Auftragsbestand notierte zum Ende des ersten Quartals 2013 bei 200,2 Mio. Euro und liegt damit wegen der kontinuierlichen Abarbeitung der Bestände um 9,1 Mio. Euro bzw. 4,3 Prozent unter dem vergleichbaren Wert aus dem Vorjahr.

Umsatzentwicklung. Analog zum Auftragseingang entwickelten sich die auch die Umsätze des Konzerns im vergangenen Quartal. Während der Bereich Semiconductor Related Products starke Zuwächse zu verzeichnen hatte, entwickelten sich die Umsatzerlöse im Kerngeschäft Cards & TECURITY aufgrund kundenseitiger Verzögerungen bei der Abarbeitung von Projekten sowie im Bereich Precision Parts & Systems rückläufig. Dies führte in Summe dazu, dass der konsolidierte Umsatz des Technologiekonzerns mit 45,3 Mio. Euro um 5,1 Mio. Euro bzw. 10,2 Prozent unter dem Wert aus dem vergleichbaren Vorjahresquartal (50,4 Mio. EUR) lag.

Ergebnisentwicklung. Das im Berichtsquartal erwirtschaftete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit 0,3 Mio. EUR deutlich niedriger aus als der Vergleichswert des Vorjahres in Höhe von 2,8 Mio. EUR. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 0,6 Prozent - nach 5,6 Prozent im vergleichbaren Vorjahresquartal. Ursächlich für den Ergebnisrückgang sind im Wesentlichen die aus dem Umsatzrückgang resultierenden negativen Skaleneffekte, welche zu einer um 3,8 Prozentpunkte höheren Herstellkostenquote führten. Nach Steuern hat die Gesellschaft im Berichtsquartal 0,6 Mio. EUR verdient – nach 1,1 Mio. Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der auf jeden Anteilschein entfallende Gewinnanteil beträgt im Berichtszeitraum 0,03 Euro – nach 0,07 Euro im vergleichbaren Vorjahr.

Ausblick. Der Technologiekonzern Mühlbauer geht weiterhin davon aus, dass der in erster Linie vom Regierungsgeschäft getriebene Geschäftsbereich Cards & TECURITY vom starken Interesse, Menschen sowohl mehr Sicherheit als auch Mobilität zu bieten, mittel- und langfristig profitieren wird. Auch für den halbleiternahen Geschäftsbereich Semiconductor Related Products sieht das Unternehmen gute Chancen, die eingeschlagene positive Entwicklung weiter fortsetzen zu können.
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2018.11.20 14:32 V11.9.4-2