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© milan jurkovic dreamstime.com Elektronikproduktion | 06 Mai 2013

Sphairon Technologies schließt Sanierung erfolgreich ab

Die Zukunft der insolventen Firma Sphairon Technologies GmbH mit Sitz im sächsischen Bautzen ist nach übertragender Sanierung gesichert.
Der Sachwalter Rüdiger Wienberg von der Kanzlei hww wienberg wilhelm, die SphaironGeschäftsführer Uwe Bartsch und Hari Iyengar sowie Experten von Schultze & Braun haben sich mit einem Investor über eine Übernahme geeinigt.

„Der Verkauf sichert dem Unternehmen eine dauerhafte Zukunft unter dem Dach eines internationalen High-Tech-Konzerns“, betonte Wienberg. Mit Wirkung zum 2. Mai 2013 hat die taiwanesische ZyXEL-Gruppe das Ruder übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Sphairon hatte – aufgrund von Zahlungsunfähigkeit – im März dieses Jahres beim Amtsgericht Dresden einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das Amtsgericht Dresden hatte gemäß diesem Antrag mit Beschluss vom 14. März 2013 die Eigenverwaltung angeordnet und Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Das Insolvenzverfahren wurde am 30. April 2013 eröffnet und Wienberg zum Sachwalter bestellt.

Während der Sanierung in Eigenverwaltung lief der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter. In den vergangenen Wochen hatten die Geschäftsführung von Sphairon, Experten der Kanzlei Schultze & Braun, die das Unternehmen in Sanierungsfragen unterstützen, und Wienberg die Sanierungsmöglichkeiten des Unternehmens geprüft. Insbesondere wurde ein bereits vorinsolvenzlich vom Unternehmen initiierter Investorenprozess neu strukturiert und mit Hochdruck innerhalb von nur sechs Wochen zum Abschluss gebracht.

Dabei setzten sie auf die Zusammenarbeit mit der auf Transaktionen aus der Krise und der Insolvenz spezialisierten Beratungsgesellschaft Concentro Management AG aus München. Gemeinsam einigten sich die Beteiligten schließlich mit ZyXEL auf eine Übernahme des Bautzener Traditionsunternehmens.ZyXEL übernimmt rund 30 Mitarbeiter. Die anderen Arbeitnehmer erhielten unmittelbar nach Insolvenzeröffnung am 30. April 2013 ihre Kündigung.

„ZyXEL wird auch die schon gekündigten Arbeitnehmer für einen Übergangszeitraum von bis zu neun Monaten weiterbeschäftigen. Wir werden diese Zeit nutzen, um gemeinsam für diese Arbeitnehmer Handlungsoptionen zu entwickeln“, so Wienberg und Rechtsanwalt Harald Bußhardt von Schultze & Braun.

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2018.07.18 17:55 V10.0.0-2