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© iFixit Elektronikproduktion | 21 März 2013

Wie sieht ein Pebble aus?

Ein neues Teardown von iFixit. Und dieses Mal nehmen sie was auseinander? Eine Uhr? Wirklich?

Wir haben gerade ein Pebble in die Hände bekommen. Von den Entwicklern als "erste Uhr für das 21. Jahrhundert" angekündigt, kann diese - individuell angepasste - Uhr (finanziert durch Crowdfunding) so ziemlich alles: ihre Musik fernsteuern, die wachsende Zahl von Pebble Apps organisieren, Messages und Emails anzeigen; man kann sogar die Zeit ablesen! Aber hier bei iFixit nehmen wir grundsätzlich nie Alles für bare Münze. Wir schauen lieber selber nach: Zeit für ein Teardown.
© iFixit
Smartwatches könnten sehr wohl das 'Next Big Thing' werden. Sogar Apple soll an einer Smartwatch arbeiten. Aber, wie es aussieht, ist das Pebble derzeit allein auf weiter Flur. Wir können daher auch die Möglichkeit zu einer Reparatur nicht fair beurteilen. Daher gibt es auch keine Punkte. Wir diskutieren vielmehr die zu Lebensdauer der Pebble. Der Pebble ist mit einem Standard, abnehmbaren Armband ausgestattet, welches man austauschen und erneuern kann. Wir machen uns jedoch über die Lebensdauer der Batterie des Pebble Sorgen. Diese kann man nicht so leicht austauschen. Da man sich sehr auf die Abdichtung der Uhr (Waterproofing) konzentriert hat, ist der Austausch der innenliegenden Komponenten nahezu unmöglich. Zugegeben, einen Low-Power-E-Paper-Display und ein einwöchiger Ladezyklus heisst auch, dass die Batterie nach unseren Schätzungen zwischen 6 und 10 Jahren funktionieren wird. Aber was passiert, wenn der Timer schließlich ausläuft? Wir haben bei den Entwicklern nachgefragt und waren froh zu erfahren, dass man bereits an einem Recycling-Plan arbeitet, wenn die Pebbles mal ihren Geist aufgeben.
© iFixit
Teardown Highlights: Was für Hardware finden wir im Pebble? Hier sind die Tech Specs aufgelistet:
  • 144 x 168 pixel Display Black & White e-Paper
  • Bluetooth 2.1+ EDR and 4.0 (Low Energy)
  • Vibrationsmotor
  • 3-Axis Accelerometer mit Gestensteuerung
Das Pebble ist bis 5ATM (50 Meter) wasserdicht: es ist also beim Abwasch, Sport und Schwimmen tragbar. Um das Pebble vor Wasserschäden zu schützen, wurde das Vorderteil fest mit einem durchsichtigen Kunststoff-Rahmen verbunden und dicht verschlossen. Um Wasser (und Tüftler) draußen zu lassen, enthält das Pebble Tonnen an Klebstoff. Fügen Sie eine Lünette hinzu und es ist unmöglich Vorder- und Hinterwand der Uhr zu trennen (ohne das Display zu beschädigen). Im Inneren gibt es ein einziges Kabel: für alle 4 Tasten, 3 LEDs und die Bluetooth 2.1 Antenne. Das Austauschen einer einzigen Komponenten ist daher unmöglich (auch wenn man das Display noch nicht zerschossen hat.) Wie auch das Flachbandkabel, bilden drei Komponenten das Motherboard / Batterie / Vibrator Assembly (mit sehr feinem Soldering). Auch hier muss alles als komplette Einheit ausgetauscht werden. Die interessanten ICs im Pebble:
  • Micron N25Q032A11ESE40F 32 Mb serial flash
  • STMicroelectronics STM32F205RE high-performance ARM Cortex-M3 MCU, with a maximum speed of 120 MHz
  • STMicroelectronics LIS3DH 3-axis accelerometer
Die Rückseite der Hauptplatine beherbergt ein Panasonic RF-Modul, welches sowohl Bluetooth und Bluetooth Low Energy (BLE)-Funktionalität verspricht. Entfernt man das EMI-Shield, zeigt sich ein Texas Instruments Chip (gleiche Familie, aber doch anders als gedacht). Gemäss dem Datenblatt, unterstützt dieser Chip BLE nicht. Gerüchte sagen, dass die BLE-Funktionalität des Pebble nur darauf warten, mit einem Firmware-Update aktiviert zu werden. Wir können bei der Hardware jedoch keine Beweise dafür finden, welches dieses verborgene Potential freisetzen könnte. Das gesamte Teardown ist wie immer bei iFixit zu finden.
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2019.04.20 11:13 V13.1.0-1