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© DBK-EMS Elektronikproduktion | 20 März 2013

DBK-EMS: Ein Mittelständler setzt auf Tradition

Tradition ist ein wichtiger Begriff in der Südpfalz. Und 'Made in Germany' ist für DBK-EMS daher auch ein gelebtes Gütesiegel.


In der Elektronik-Industrie ist nicht immer alles Gold was glänzt. Man muss Zeiten für Investitionen und Erweiterungen genau planen. Seit 2008 scheint die Industrie in einer permanenten Erwartungshaltung zu sein. Wird es besser? Wird es schlechter? In der Südpfalz scheinen die Uhren jedoch anders zu laufen. Das letzte Jahr war bei der DBK-Gruppe vor allem durch den Umzug in die neuen Büro- und Fertigungsräume in Rülzheim geprägt. Das Unternehmen hat im letzten Jahr die stolze Summe von EUR 8,3 Mio, davon 5,9 Mio für den Neubau in Rülzheim investiert und fertigt nun auf einer ca. 4'000qm vollklimatisierten und feuchteregulierten Fläche. Nun soll eine zusätzliche moderne Lötwelle installiert werden. Von Zurückhaltung und Abwarten also keine Spur. Von der Finanzkrise habe man im letzten Jahr eher weniger gespürt. Auch wenn die Auftragslage im 4. Quartal doch eher zurückhaltend war, erklären die Manager Richner und Eggert. Für 2013 will man sich bei dem Auftragsfertiger auf den Vertrieb konzentrieren. "Das Jahr 2013 wird auch auf Grund unseres flächendeckenden aktiven Vertriebsnetzes im deutschsprachigen Raum sicherlich das erfolgreichste Geschäftsjahr seit 2009 werden. Dafür sind wir mit fünf Vertriebsaußendienstmitarbeitern und vier Projektteams hervorragend ausgestattet“, erklärt Herr Eggert. 'Made in Germany' ist ein Markenzeichen Zudem ist man sich einig; warum sollte man Millionen in die Erweiterung investieren, wenn man vom Standort Deutschland nicht überzeugt ist? "Die neuen Produktionsräume sind so geplant, dass auch in den nächsten Jahrzehnten genügend Raum für Wachstum vorhanden ist.“ Mit der Gründung im Jahr 1972 ist man in der Branche auch kein Jungspund mehr und kann sich auf gewachsene Traditionen verlassen. Umweltbewusstsein – die DIN EN ISO 14001 seit 2008 – zeugt davon, dass Traditionen nicht zwangsläufig mit altmodisch gleich zu setzen sind. Der deutschsprachige Wirtschaftsraum ist immer noch am Wichtigsten für das Unternehmen. Kunden kommen aus der näheren Umgebung und gesunde Kundenbeziehungen sind im heutigen Wirtschaftsklima ein ernstzunehmender Erfolgsfaktor. "Allein die Investitionen zeigen, dass Deutschland und die regionale Kundennähe nach wie vor einen höchst interessanten Wirtschaftsraum bieten, an den wir alle glauben und wissen, dass 'Made in Germany' auch für viele ausländische Kunden und Auftraggeber der Maßstab ist“, ist die einhellige Meinung. Daher plant das Unternehmen auch keine Produktionsstandorte außerhalb Deutschlands. Eine Einstellung mit der man im Hochkostenland Deutschland zwar nicht allein ist, man aber zu einer doch kleinen und überschaubaren Gruppe von Unternehmen gehört. Dass es dem Unternehmen in der Krise der letzten Jahre doch recht gut ging, ist wahrscheinlich auch dem Umstand zu verdanken, dass man sich auf industrielle Kundenbereiche spezialisiert hat. "Die Vielfältigkeit und die breite Produktpalette unserer Kunden bieten auch in wirtschaftlich schwereren Zeiten Stabilität und Wachstumspotentiale. Auch in Zukunft wird damit der Industriesektor einen großen Anteil unserer Marktpositionierung ausmachen“, erklärt Herr Eggert. Neben der Automotivezertifizierung ISO/TS 16949 (seit 2004) erlangte DBK EMS in 2011 erfolgreich die Medizinzertifizierung DIN EN ISO 13485, letztere ebenfalls ein Wachstumssektor. "Im Bereich der Medizintechnik streben wir in den kommenden Jahren einen deutlichen Zuwachs an. Unterstützt wird der Ausbau des Medizinsegmentes durch einen eigenen Field Application Engineer mit langjähriger Produktion- und Qualitätserfahrung“, erklärt Herr Richner weiter. ----- Foto: © DBK-EMS
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