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© solstudio dreamstime.com Elektronikproduktion | 18 März 2013

Sphairon Technologies saniert in Eigenverwaltung

Die Sphairon Technologies GmbH mit Sitz im sächsischen Bautzen hat beim Amtsgericht Dresden einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Das Amtsgericht Dresden hat gemäß diesem Antrag mit Beschluss vom 14. März 2013 Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg von der bundesweit tätigen Kanzlei hww wienberg wilhelm zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Das Unternehmen soll in Eigenverwaltung restrukturiert werden. Während der Sanierung läuft der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter. Die Eigenverwaltung sieht vor, dass die Geschäftsführung weiter über das Firmenvermögen verfügen kann und dabei von einem gerichtlich bestellten vorläufigen Sachwalter beaufsichtigt wird. Der vom Amtsgericht Dresden beauftragte Insolvenzspezialist Rüdiger Wienberg hat bereits die Arbeit aufgenommen. Grund für den Insolvenzantrag ist die Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft. Im Unternehmen ist die Notwendigkeit einer finanzwirtschaftlichen Restrukturierung deutlich geworden. Erste Sanierungsmaßnahmen sind bereits eingeleitet worden. „Mit dem Antrag auf Eigenverwaltung wollen wir diesen Weg nun konsequent weiter gehen“, sagt Geschäftsführer Uwe Bartsch, der in Sanierungsfragen von Experten der Kanzlei Schultze & Braun unterstützt wird. Von den rund 60 Arbeitsplätzen des Traditionsunternehmens soll der überwiegende Teil erhalten bleiben. „Der Insolvenzantrag ist nicht das Ende dieses Unternehmens“, versichert Bartsch. „Im Gegenteil: Die Eigenverwaltung bietet eine reelle Chance eines Neustarts. Unser Ziel ist der Erhalt des Betriebes und möglichst vieler Arbeitsplätze.“ Die Lohn- und Gehaltsansprüche der Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld durch die Bundesagentur für Arbeit gesichert.
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2019.04.20 11:13 V13.1.0-1