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© photong dreamstime.com Elektronikproduktion | 28 Februar 2013

Aixtron mit roten Zahlen

Aixtron gibt für das Geschäftsjahr 2012 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 227,8 Mio. und einen EBIT-Verlust von EUR -132,3 Mio. bekannt.

Der nur vorsichtige Anstieg der Umsatzerlöse und die im Jahresverlauf nahezu stagnierenden Auftragseingänge sind das Ergebnis der anhaltenden Kundenzurückhaltung und Unsicherheit über die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung. Trotz einer positiveren Markteinschätzung über die Geschäftsaussichten zum Ende des Jahres 2013 kann der Vorstand aufgrund der weiterhin geringen Planbarkeit der Auftragseingänge derzeit keine genaue Prognose für Umsatzerlöse und EBIT-Marge im laufenden Geschäftsjahr abgeben. Geschäftsentwicklung Im Jahresverlauf 2012 waren die Aixtron Kunden mit Investitionen in neue LED-Produktionskapazitäten weiterhin sehr zurückhaltend, obwohl einige der wichtigsten asiatischen Hersteller von zunehmend hohen Kapazitätsauslastungen berichteten. Aixtron erzielte im Geschäftsjahr 2012 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 227,8 Mio. Obwohl dieser Wert knapp EUR 8 Mio. über der in Q3 gemachten Jahresprognose liegt, bedeutet dies immer noch einen Rückgang um 383,2 Mio. oder 63% gegenüber den EUR 611,0 Mio. im Geschäftsjahr 2011. Im zweiten Halbjahr 2012 jedoch konnten die Umsatzerlöse im Jahresverlauf gegenüber dem ersten Halbjahr 2012 um rund 58% gesteigert werden. Der Anlagen-Auftragseingang im Geschäftsjahr 2012 betrug insgesamt EUR 131,4 Mio. und lag damit um 74% unter dem Wert von 2011 (EUR 513,4 Mio.). Im Jahresverlauf jedoch stieg der Auftragseingang in der zweiten Jahreshälfte um rund 14% gegenüber der ersten Jahreshälfte. Der gesamte Anlagen-Auftragsbestand lag zum 31. Dezember 2012 mit EUR 79,4 Mio. um 44% unter dem Vorjahreswert (31. Dezember 2011: EUR 141,0 Mio.). Ein Drittel dieses Rückgangs ist auf die Anpassung des Auftragsbestands um EUR 19 Mio. in Q3/2012 zurückzuführen. Wie in Q3/2012 klar wurde, entsprach die Entwicklung der Auftragseingänge im zweiten Halbjahr 2012 nicht der ursprünglich für diesen Zeitraum erwarteten Markterholung und war damit Auslöser für eine umfassende interne Überprüfung der kurzfristigen Geschäftsaussichten. Infolgedessen hat der Vorstand im Oktober 2012 das ursprüngliche Ziel der EBIT-Profitabilität für das Geschäftsjahr 2012 revidiert. Die gleichzeitig durchgeführte Risikoprüfung ergab, dass die wahrscheinlich weiter anhaltende Marktschwäche eine Neubewertung bestimmter unfertiger Erzeugnisse, Komponenten und Ersatzteile nötig machte. Daher wurden in Q3/2012 umfangreiche Abschreibungen auf das Vorratsvermögen vorgenommen. Das anhaltend schwache Marktumfeld im Geschäftsjahr 2012 hat sich auf die Ertragslage von Aixtron entsprechend ausgewirkt. Das Bruttoergebnis ging auf EUR 400 Tsd. (2011: EUR 231,4 Mio.) zurück und das operative Ergebnis EBIT geriet mit EUR -132,3 Mio. (2011: EUR 112,9 Mio.) in die Verlustzone. Die Gesellschaft trägt dieser Entwicklung mit weiteren Kostensenkungsmaßnahmen Rechnung, die sowohl Effizienzsteigerungen als auch unternehmensweite Sparmaßnahmen umfassen. Das Nettoergebnis des Geschäftsjahres 2012 lag mit EUR -145,4 Mio. oder EUR -1,44 je Aktie deutlich unter den Werten des Geschäftsjahres 2011 von EUR 79,5 Mio. oder EUR 0,79 je Aktie. Prognose Trotz der grundsätzlich positiveren Aussichten für das Geschäftsjahr 2013 besteht weiterhin große Unsicherheit über den Zeitpunkt eines nennenswerten Anstiegs der Auftragseingänge und der Vorstand kann deshalb zurzeit keine genaue Prognose für die Entwicklung der Umsatzerlöse und der EBIT-Marge im laufenden Geschäftsjahr abgeben.
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