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© franz pfluegl dreamstime.com Elektronikproduktion | 20 Februar 2013

Balda passt Ausblick an

Der Balda-Konzern hat im ersten Halbjahr (1. Juli bis 31. Dezember 2012) des Geschäftsjahres 2012/2013 die Wende beim operativen Ergebnis geschafft.

Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Spezialisten für anspruchsvolle Kunststofflösungen lag nach sechs Monaten bei 2,5 Mio. Euro nach minus 3,9 Mio. Euro im Vergleichszeitraum Juli bis Dezember 2011. Nach Steuern weist der Konzern aufgrund positiver Währungseffekte im Finanzergebnis einen Halbjahresgewinn von 11,9 Mio. Euro aus (Vorjahreszeitraum: minus 23,8 Mio. Euro). Dominik Müser, Vorstand der Balda AG: “Wir haben im ersten Halbjahr nicht nur die Ertragswende und damit eines unserer zentralen Ziele erreicht. Zudem konnten wir durch den Ende Dezember erfolgten Erwerb der beiden namhaften US-Kunststoffspezialisten C. Brewer und HK Plastics Engineering wichtige Schritte zur notwendigen Internationalisierung unserer Geschäfte und zur Verbreiterung der Produkt- und Kundenbasis unternehmen. Die Umsetzung der definierten Wachstumsstrategie für den Balda-Konzern ist damit voll im Plan, Balda ist strategisch auf dem richtigen Weg. Die jüngste Entwicklung unserer Aktie zeigt, dass nun auch der Kapitalmarkt beginnt, den positiven Trend bei Balda zu würdigen.” Umsatz- und Ertragskennzahlen Balda-Konzern erstes Halbjahr 2012/2013 – Der Konzernumsatz im Zeitraum Juli bis Dezember 2012 belief sich auf 27,9 Mio. Euro und lag damit um 25,3 Prozent unter dem Wert des gleichen Vorjahreszeitraums (37,4 Mio. Euro). Der Rückgang ist ausschließlich auf die sehr hohe Vergleichsbasis zurückzuführen, da im Vorjahreszeitraum im Segment Balda Medical außergewöhnlich hohe Umsätze für Werkzeuge und Anlagen verbucht wurden. Dämpfend wirkte sich im ersten Halbjahr 2012/2013 die konjunkturbedingt nachlassende Nachfrage nach Elektronikprodukten im Segment Balda Technical aus. – Der Konzern weist ein angepasstes Halbjahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 2,5 Mio. Euro aus (Vergleichszeitraum: minus 3,9 Mio. Euro). Der Wert für das erste Halbjahr 2012/2013 wurde bereinigt um Sondereffekte, in erster Linie Aufwendungen für die umfangreichen M&A-Prozesse im Rahmen der Buy-and-Build-Strategie (z.B. Transaktionskosten, Aufwendungen für Due Diligence). – Das ausgewiesene EBITDA inklusive Sondereffekte erreichte nach sechs Monaten 0,5 Mio. Euro (Vergleichszeitraum: minus 5,4 Mio. Euro). Bei der Ertragsentwicklung profitierte Balda von signifikanten Einsparungen bei den allgemeinen Kosten als Folge schlankerer Konzernstrukturen und der erfolgreichen Restrukturierung des Electronics-Geschäfts am Standort Malaysia. – Das Finanzergebnis erreichte nach sechs Monaten 13,1 Mio. Euro (Vergleichszeitraum: minus 4,1 Mio. Euro). Neben Zinserträgen aus dem hohen Liquiditätsbestand des Konzerns wirkten sich dabei positive Bewertungseffekte bei der Umrechnung von Währungspositionen wie Forderungen und liquide Mittel bei ausländischen Tochterunternehmen aus. – Das Ergebnis Gesamtkonzern belief sich nach sechs Monaten auf 11,9 Mio. Euro. Im Wert des Vergleichszeitraums (minus 23,8 Mio. Euro) war noch das negative Ergebnis aus dem zum 1. Dezember 2011 aufgegebenen Geschäftsbereich MobileCom enthalten. – Dem Gesamtergebnis entspricht ein Ergebnis je Aktie (auf verwässerter und unverwässerter Basis) von 0,20 Euro (Vergleichszeitraum: minus 0,40 Euro) Ausblick für Gesamtjahr 2012/2013 angepasst Oberstes Ziel des Vorstands ist unverändert, den Balda-Konzern auf Wachstum und Wertsteigerung auszurichten. Angestrebt wird mittelfristig eine Größenordnung beim Konzernumsatz von 150 bis 200 Mio. Euro. In den ersten sechs Monaten 2012/2013 konnten auf diesem Weg erhebliche Fortschritte erzielt werden. Der Vorstand hat die Erwartungen an das Gesamtjahr 2012/2013 angepasst. Die beiden US-Gesellschaften werden seit 31. Dezember 2012 in den Konzernabschluss einbezogen und im zweiten Halbjahr einen positiven Ergebnisbeitrag leisten. Unter der Voraussetzung, dass keine nicht vorhersehbaren negativen Ereignisseeintreten, erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr 2012/2013 für den Balda-Konzern auf aktueller Portfoliobasis – einen Umsatz von 75 bis 80 Mio. Euro sowie – ein klar positives EBITDA vor und nach Sondereffekten. Die Ertragslage vor und nach Steuern wird erheblich durch das positive Finanzergebnis und durch den Ertrag aus dem im Januar 2013 vorgenommen Verkauf der restlichen Aktien an der früheren Beteiligung TPK Holding beeinflusst sein. Von daher ist von einem erheblichen Konzerngewinn auszugehen.
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2019.12.12 10:59 V14.8.5-2