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© yury asotov dreamstime.com Elektronikproduktion | 20 Februar 2013

Vierling investiert über EUR 1 Million

Der EMS-Dienstleister (Electronic Manufacturing Services) Vierling investiert in Anlagen und RĂ€ume fĂŒr die Elektronikfertigung. Ziel ist es, QualitĂ€t, Durchsatz und FlexibilitĂ€t der Fertigung zu steigern.
Vierling verfĂŒgt jetzt ĂŒber eine neue Wellenlötanlage fĂŒr die THT-BestĂŒckung (Through Hole Technology), einen weiteren leistungsfĂ€higen Reflow-Ofen, einen zusĂ€tzlichen BestĂŒckungsautomaten sowie weitere Feeder und FeederwĂ€gen fĂŒr die SMT-BestĂŒckung (Surface Mounted Technologie). Mit einem grĂ¶ĂŸeren Stickstofftank versorgt das Unternehmen die bestehenden und neuen Fertigungslinien zuverlĂ€ssig mit Stickstoff, was optimale Lötergebnisse garantiert. Um Abstimmungsprozesse zu vereinfachen, hat Vierling darĂŒber hinaus die BĂŒros in der Fertigung umgebaut. THT- und SMT-Linien modernisiert „Das Highlight ist die neue Seho MWS 2335 Lötwelle“, sagt Andreas Lebrecht, Fertigungsleiter bei Vierling. „Sie verfĂŒgt ĂŒber einen Stickstofftunnel, einen Doppel-Löttiegel fĂŒr bleifreie und bleihaltige Fertigung sowie eine intelligente LötkanalaufhĂ€ngung fĂŒr konstant hohe FertigungsqualitĂ€t. Zudem kĂŒhlt ein integriertes KĂŒhlmodul Lötstellen schnell herunter, um besonders stabile Verbindungen zu erreichen.“ Die SMT-Fertigung ergĂ€nzt Vierling mit einem gebrauchten Rehm V6-N2 Reflow-Ofen, einem zusĂ€tzlichen BestĂŒcker sowie Feedern und FeederwĂ€gen. „Mit den Feedern und FeederwĂ€gen können wir mehr AuftrĂ€ge vorbereiten, wĂ€hrend die SMT-Linien noch andere AuftrĂ€ge abarbeiten“, sagt Lebrecht. Insgesamt investiert Vierling in AusrĂŒstung im Wert von ĂŒber einer Million Euro. Stickstoffanlage fĂŒr fast 30.000 Liter „Durch den gestiegenen Fertigungsdurchsatz der vergangenen Monate hat unser Stickstoffverbrauch zugenommen“, berichtet Andreas Lebrecht. „Die neuen Anlagen benötigen ebenfalls Stickstoff.“ Deshalb hat Vierling jetzt eine Gasversorgung mit einem Volumen von fast 30.000 Litern in Betrieb genommen. Stickstoff sorgt bei der Fertigung elektronischer Baugruppen fĂŒr maximale LötqualitĂ€t. „Die neue Anlage erhöht die Reichweite unserer VorrĂ€te“, erklĂ€rt Lebrecht. „Den alten Tank mussten wir alle eineinhalb Wochen auffĂŒllen. Jetzt reicht eine FĂŒllung doppelt so lange. Durch die große Abnahmemenge sinkt zudem der Preis.“ Kurze Wege, schnelle Kommunikation Baulich verĂ€ndert hat Vierling darĂŒber hinaus den BĂŒrobereich: FĂŒr kurze Wege und schnelle Kommunikation hat Vierling die BĂŒros der Fertigungsleitung sowie der Bereichsleiter Montage und QualitĂ€tssicherung erweitert und zusammengelegt: mehr FlĂ€che und ein Wanddurchbruch schaffen Raum fĂŒr kurzfristige Besprechungen und sorgen fĂŒr effiziente Abstimmung auf dem „kurzen Dienstweg“. „Die drei Bereiche arbeiten bei vielen Projekten eng zusammen“, erklĂ€rt Andreas Lebrecht. „Mit einer kleinen baulichen Änderung schaffen wir große Vorteile.“ WettbewerbsfĂ€higkeit sicherstellen Vierling wertet seine Fertigungsanlagen kontinuierlich auf: „Erst vor einem Jahr haben wir ein neues System zur automatischen optischen Inspektion (AOI) angeschafft, das fĂŒr miniaturisierte Bauteile in Bauform 01005 geeignet ist. 01005 bedeutet Bauteileabmessungen von nur 0,4 mal 0,2 Millimetern“, erklĂ€rt Martin Vierling, GeschĂ€ftsfĂŒhrer. „Um wettbewerbsfĂ€hig zu bleiben, halten wir unsere Fertigung kontinuierlich auf dem Stand der Technik. Die aktuellen Investitionen sind die umfangreichsten seit ĂŒber zehn Jahren.“
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2019.02.19 01:06 V12.2.0-2