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© andrei katyshev dreamstime.com Leiterplatten | 08 Februar 2013

FELA plant zweistelliges Umsatzwachstum

Entgegen der allgemeinen Entwicklung innerhalb der Leiterplattenbranche, die vergangenes Jahr mit Umsatzrückgängen von über zehn Prozent zu kämpfen hatte, konnte die FELA GmbH das vergangene Jahr mit einem soliden, positiven Ergebnis abschließen.

Der Jahresumsatz von 24 Millionen Euro entsprach dem des Vorjahres 2011. Die Leiterplattenbranche befindet sich seit Jahren in einem Konsolidierungsprozess, der 2012 weiter fortgesetzt und sogar noch verstärkt wurde. Während es im Jahr 2011 noch 77 deutsche Unternehmen gab, mussten allein im vergangenen Jahr im deutschsprachigen Raum sechs Leiterplattenhersteller Insolvenz anmelden, weitere wurden kurz vor Insolvenz verkauft bzw. übernommen. Auch in Europa spiegelt sich die angespannte Situation wieder - so schlossen im vergangenen Jahr in Frankreich, Finnland und England je zwei Unternehmen, in Italien sogar drei. Der Druck auf die europäische Leitplattenindustrie kommt zum großen Teil aus Asien - zum einen gibt es einen starken Wettbewerb asiatischer Hersteller, zum anderen gehen die Exporte deutscher Produkte nach Asien zurück. „Leider wird sich der Konsolidierungsprozess in Deutschland noch verstärken, insbesondere die Unternehmen, die in den kritischen Jahren 2009 und 2010 keine Rücklagen bilden konnten, sind jetzt stark gefährdet“, prognostiziert der Geschäftsführer der FELA GmbH Norbert Krütt. Der 57Jährige ist aktives Mitglied im ZVEI, dem Verband der Elektronikindustrie und beobachtet die Entwicklungen der Branche mit Sorge. Allgemein leide die deutsche Leiterplattenindustrie schon seit Jahren unter Dumping-Preisen aus Asien, allerdings kämen durch die rückläufige Förderung der Photovoltaik und eine allgemeine Kürzung von Militärbudgets weitere Faktoren hinzu, welche die Situation verschärfen. So sei zu erwarten, dass die Welle der Insolvenzen sich in diesem Jahr fortsetze. „Für das laufende Jahr planen wir eine Umsatzsteigerung von über 10 Prozent – dies gilt sowohl im Bereich der neuen Technologien FELAM GLASLINE und FELAM THERMOLINE als auch für unser traditionelles Geschäft der Leiterplattenfertigung“, berichtet Norbert Krütt. Die Umsatzsteigerung im Bereich der neuen Technologien führt der Geschäftsführer der FELA GmbH auf deren Etablierung und steigenden Bedarf zurück, auch die im vergangenen Jahr angemeldeten Patente, wie für den „Kapazitiven-Schalter“, führten bereits spürbar zu einer gesteigerten Nachfrage. Gegen den Trend plant der süddeutsche Hersteller im Bereich Leiterplattenfertigung eine deutliche Umsatzsteigerung: „Die Situation in der Branche ist sehr unübersichtlich und von Unsicherheit geprägt. FELA als gesellschaftergeführtes Unternehmen ist seit Jahren ein zuverlässiger und berechenbarer Partner, der sich frühzeitig auf neue innovative Technologien gestützt hat und langfristig plant. Im Gegensatz zu anderen Unternehmen fahren wir keine Bauchladen-Strategien nach dem Motto „Alles, aber nichts richtig“. Unsere patentierte FELAM Technologie hat uns erlaubt, uns weitere Standbeine aufzubauen, ohne unser Kerngeschäft zu vernachlässigen – und unsere langjährige Erfahrung als einer der ersten Leiterplattenhersteller, die in Asien tätig geworden sind, bringt natürlich ganz andere Kontakte und Einsichten in den asiatischen Markt mit sich“, begründet Norbert Krütt die Pläne für 2013. Im vergangenen Jahr fusionierte das Unternehmen aus organisatorischen Gründen die Teilgesellschaften FELA Leiterplattentechnik und FELA Hilzinger in die FELA GmbH. Der intern vollzogene Wandel vom reinen Leiterplattenhersteller zum Systemanbieter wurde so auch nach außen im Namen verdeutlicht. Desweiteren wurde die Fertigungsfläche des Unternehmens durch den Kauf des angrenzenden Nachbargebäudes von 5.500 qm auf 7.700 qm erweitert. Das neu geplante Besucherzentrum mit großen Ausstellungsräumen und Schulungszentrum wird in den nächsten Monaten komplett fertiggestellt.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1