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© michal mrozek dreamstime.com Leiterplatten | 05 Februar 2013

Gewinnrückgang für Schweizer Electronic

Mit einem Jahresumsatz von EUR 100,2 Mio. übertraf die Schweizer Electronic AG ihre Erwartungen. Dazu haben die verbesserten Umsätze im vierten Quartal geführt.
Mit einem Umsatz von EUR 65,3 Mio. (Vorjahr EUR 58,7 Mio.) erzielte das Unternehmen den historisch höchsten Umsatz mit Kunden aus dem Automobilsektor.

Im Jahr 2012 hat Schweizer ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von EUR 5,2 Mio. (Vorjahr EUR 8,3 Mio.) erzielt. Durch die erhöhte Komplexität der produzierten Leiterplatten stiegen allerdings die Aufwendungen sowohl im Materialbereich als auch im Fertigungs- und Qualitätssicherungsprozess.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2011 war noch begünstigt durch die Auflösung verschiedener Rückstellungen von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von rund EUR 1,2 Mio. Dieser Sondereffekt ist im Berichtsjahr nicht mehr eingetreten. Alleine dieser Sachverhalt erklärt nahezu 40% des Ergebnisrückgangs gegenüber dem Vorjahr.

Das Jahresergebnis blieb mit EUR 0,7 Mio. (Vorjahr EUR 6,5 Mio.) unter den Werten des Vorjahres. Eine Abwertung der Beteiligung an Meiko Electronics um EUR 2,8 Mio. hat das Finanzergebnis belastet. Die zwischenzeitlich eingetretene signifikante und nachhaltige Reduzierung der Bewertung der Leiterplattenbranche am Kapitalmarkt hat dazu geführt, dass die Beteiligung an Meiko Electronics auf den Jahresschlusskurs der Meiko Aktie wertberichtigt werden musste. Somit ist die Meiko – Beteiligung mit EUR 1,8 Mio. (vormals EUR 4,6 Mio.) in den Finanzanlagen bewertet.
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2018.12.12 02:03 V11.10.8-1