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© grzegorz kula dreamstime.com Elektronikproduktion | 29 Januar 2013

Apple kündigt chinesischem Zulieferer

Apple hat im vergangenen Jahr die Kontrollen der Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern deutlich verschärft. So wurden 2012 393 Inspektionen (+72%) durchgeführt.

Bei einem chinesischen Teile-Produzenten entdeckten die Kontrolleure im letzten Jahr 74 Arbeiter im Alter unter 16 Jahren. Daraufhin habe Apple die Zusammenarbeit mit Guangdong Real Faith Pingzhou Electronics Co., Ltd (PZ) beendet und die Behörden informiert. Die Arbeiter wurden von einer Agentur an das Unternehmen vermittelt, wobei man mit Hilfe der Familien Dokumente gefälscht habe, um das wahre Alter der Jugendlichen zu vertuschen. Die 393 Kontrollen im vergangenen Jahr betrafen rund 1,5 Millionen Arbeiter in 14 Ländern. Erhebliche Probleme wurden beim Umweltschutz festgestellt. So seien an 147 Standorten Chemikalien unsachgemäß gelagert worden und an 106 Standorten sei der Umgang mit gefährlichen Abfällen falsch gewesen. In 96 Betrieben sei der Ausstoß von chemischen Substanzen in die Luft nicht überwacht worden. Fortschritte habe man jedoch bei der Einhaltung der Arbeitszeit von maximal 60 Stunden pro Woche erzielt. Man überwache inzwischen dauerhaft die Arbeitszeiten von rund einer Million Menschen, schreibt Apple in seinem Bericht.
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