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© iFixit Elektronikproduktion | 24 Januar 2013

Teardown: Ready! Steady! GoPro!

GoPro verkauft seit einiger Zeit die Hero3, ein Wi-Fi-fähiger Camcoder (mit 4K-Auflösung). Und man kann ihn bei Tauchgängen von bis zu 60m mitnehmen.
Doch all die Technik ist in einem klitzekleinen Paket - 59x41x21mm - verpackt. Welche Hardware wird benötigt, um mit einer 4K-Auflösung aufzeichnen? Wurde etwa Feenstaub verbaut? Wir kennen nur einen Weg, das herauszufinden. Die GoPro bekommt sehr respektable 7 von 10 möglichen Punkten auf unserer Skala; das Gehäuse kann leicht auseinander gebaut werden, die Komponenten sind meist modular aufgebaut und die Schrauben sind nicht urheberrechtlich geschützt. Und als Bonus-Feature ist die Linse eine separate Einheit - also ziemlich austauschbar (sollten Sie die GoPro ohne Schutzhülle nutzen wollen oder das Gerät unglücklicherweise auf die Linse fallen lassen).
© iFixit
Teardown Highlights: Minimale Klebstoffmengen sichern die vordere Abdeckung. Der Klebstoff kann ein bisschen schwierig sein, stellt aber keine wirkliche Herausforderung dar wenn es um das Öffnen des Gerätes geht (wie etwa der Klebstoff, der das iPad zusammen hält). Vier überraschend lange (8,1mm) T4 Torx Schrauben halten die meisten der GoPro Interna zusammen. Obwohl viele Leute vielleicht keinen T4 Torx-Schraubendreher zuhause rumliegen haben, ist es nicht schwierig sich einen zu beschaffen. Vermutlich der Grösse des Geräts geschuldet, kommt die 3,7 V Batterie der Hero3 mit 1050 mAh/3.85 Wh (50 mAh weniger als bei seinen Vorgängern). Natürlich ist das Akku einfach austauschbar und der Ausbau erfordert keine Werkzeuge. Der Bildsensor hüpft förmlich von der Hauptplatine und kann unabhängig vom Rest des Boards ersetzt werden. Dies sollte die Reparaturkosten niedrig halten, sollte der Sensor selbst sterben, der Rest der Hauptplatine jedoch ganz bleiben. Die meisten Komponenten in der Hero3 verbrauchen sehr wenig Strom und erzeugen wenig Wärme. Eine dünne Schicht Wärmeleitpaste auf den Bildprozessor ist die aggressivste Kühlfunktion im Gerät. Das Ersetzen des LCD erfordert die Verwendung einer Heizpistole und eines Metall-Spudgers, da die LCD-Anzeige fest mit dem Midframe verklebt ist. Chips auf dem Motherboard:
  • Ambarella A770 Camera System-on-a-Chip
  • Austriamicrosystems AS3713 System PMU mit Backlight Driver
  • Chipsip CT4924 Multi-Chip Memory Package
  • Freescale Kinetis SCK20DN51Z USB Controller
  • Qualcomm Atheros AR6233GEAM2D 802.11n + Bluetooth 4.0 Controller
----- Das gesamte Teardown kann - wie immer - bei iFixit gefunden werden.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-2