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Allgemein | 05 Dezember 2006

Philips in der Umstrukturierung

Philips will nach Angaben seines CEOs seinen Anteil an dem LCD Joint Venture mit LG Electronics verkaufen. Bereits in den letzten Wochen hat Philips verschiedene andere Unternehmensteile abgestoßen und neue Unternehmen hinzugekauft.
Gerard Kleisterlee, CEO von Philips, sagte im Zuge einer Pressekonferenz der RSNA (Radiological Society of North America) am 26. November in Chicago, dass das Unternehmen seine Anteile an der LCD-Fabrik verkaufen will.
Erst letzte Woche wurde bekannt, dass sich Philips auch von seinem 24,8% Anteil an FEI trennen will. FEI entwickelt und produziert Elektronenmikroskope und Werkzeuge sowie Komponenten f√ľr die Nanotechnologie. Kurz zuvor hatte sich
Philips von seiner Lautsprecher-Sparte Philips Sound Solutions (PSS) getrennt, die an die japanische D&M Holdings verkauft wurde. Über finanzielle Details der Transaktion wurde zunächst nichts bekannt. Die Philips-Sparte PSS erzielte im Jahr 2005 einen Jahresumsatz von 120 Mio. Euro.

Doch Philips verkauft nicht nur Unternehmensteile sondern t√§tigt auch gezielte Zuk√§ufe. Mitte November hatte Philips einen Vertrag zur √úbernahme des belgischen Haushalts-Leuchtenhersteller Partners in Lighting International (PLI) unterschrieben. Der derzeitige Besitzer CVC Capital Partners erhielt daf√ľr 590 Millionen Euro in bar.

Das belgische Unternehmen Partners in Lighting International vertreibt √ľber 10.000 verschiedene Haushaltsleuchten-Produkte und ist europaweit f√ľhrend auf dem Markt f√ľr Haushaltsleuchten. Ebenfalls im November wurde der Kauf des deutschen Unternehmens Ulm Photonics bekannt.

Weitere Transaktionen fanden bereits im Laufe des Jahres statt, wie die Ausgliederung von NXP oder der Verkauf der Handy-Sparte. evertiq hatte dar√ľber berichtet.
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