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© photodynamx dreamstime.com Leiterplatten | 18 Januar 2013

DRAMeXchange erwartet Preisanstieg

DRAMeXchange, eine Forschungsabteilung von TrendForce, erwartet wegen des stufenweisen Produktionsrückgangs zweier wichtiger PC DRAM Hersteller aus Korea weiterhin einen Preisanstieg, wie bereits in der 2. Dezemberhälfte des letzten Jahres zu verzeichnen war.

Obwohl das Quartal unauffällig startete, sieht die Forschungsabteilung einen Aufwärtstrend, der in der instabilen Liefersituation der PC OEMS begründet liegt. Besonders die Preise für 4GB DRAM stiegen auf bis 17,50 USD, was einer Erhöhung von über 7 Prozent entspricht. Die Modulpreise für 2 GB erreichten die 10,25 USD Marke und stiegen damit um mehr als 10 Prozent. Ein Anhalten der Tendenz wird erwartet. Möglich sei das erreichen der 18 USD Marke oder zeitweise sogar der 20 USD Marke in der zweiten Monatshälfte. Den Analysten zufolge zeigt sich auch der Spot Markt für DRAM positiv: Die Preise für 2 Gb liegen inzwischen bei 1,19 USD, was einem Wachstum von über 13 Prozent entspricht. Dagegen erwartet TrendForce zu Jahresbeginn 2013 im Vergleich zum vorigen Quartal einen Rückgang um 10,3 Prozent bei der Nachfrage nach Notebooks. Mit dem neuen Intel Prozessor Haswell, der im 2 Quartal herauskommen soll, und einer kurzfristig erhöhten aber dennoch schleppenden Nachfrage, lässt sich der sprunghafte DRAM Preisanstieg daher hauptsächlich auf Korrekturen der Anbieter zurückführen.
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2019.08.06 20:55 V14.1.1-2