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© yury asotov dreamstime.com Elektronikproduktion | 17 Januar 2013

Komax mit Umsatzrückgang in 2012

"Die bereits im ersten Halbjahr 2012 beobachteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen setzten sich im zweiten Semester fort", heisst es beim Maschinenbauer Komax.

Der Bestellungseingang betrug CHF 287.9 Mio. (2011: CHF 380.4 Mio.) und der Umsatz lag bei rund CHF 285 Mio. (2011: CHF 371.4 Mio.). Der Jahresabschluss und der Geschäftsbericht werden anlässlich der Medien- und Analystenkonferenz am 19. März 2013 veröffentlicht. Komax Wire konnte an die guten Ergebnisse des Vorjahres anknüpfen und verzeichnete 2012 ein weiteres ausgezeichnetes Jahr. Der Bestellungseingang lag mit CHF 231.1 Mio. (akquisitionsbereinigt CHF 214.1 Mio.) weiterhin auf hohem Niveau (2011: CHF 232.3 Mio.). Die Business Unit profitierte im Wesentlichen von der über weite Strecken anhaltend guten Verfassung der Automobilindustrie. Die unterschiedliche Entwicklung der geografischen Märkte konnte dank der globalen Präsenz und dem weltweiten Kundennetz gut ausgeglichen werden. Darüber hinaus erweisen sich die während des Jahres getätigten Akquisitionen als Erfolg. Die Einbindung der TSK Gruppe und der MCM Cosmic KK in die Organisation von Komax Wire verläuft nach Plan. Im Zuge des lebhaften Geschäfts im vierten Quartal 2012 und zu Jahresbeginn 2013 rechnet Komax Wire mit einem guten Start ins neue Jahr. Komax Solar konnte sich 2012 der schweren Krise der Solarindustrie nicht entziehen. Der Markt für Maschinen zur Herstellung von Solarmodulen war im Vergleich zum Vorjahr um gegen 90% eingebrochen. Der Bestellungseingang bei Komax Solar war dementsprechend mit CHF 9.0 Mio. äusserst bescheiden (2011: CHF 63.7 Mio.). Angesichts dieser Entwicklung und fehlender Anzeichen einer raschen Erholung, passte die Business Unit mit tiefgreifenden Massnahmen über das Jahr ihre Strukturen an die Nachfrage an. Infolgedessen reduzierte sich der Personalbestand im 2012 um mehr als 50%. Davon betroffen waren hauptsächlich der Standort York (PA), USA und weitere Standorte ausserhalb der Schweiz. Trotz dieser einschneidenden Massnahmen konnte im Kompetenzzentrum in den USA das Knowhow zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Prozesse und Produkte gesichert werden. Komax Solar ist so in der Lage, in der zu erwartenden Markterholung ihre starke Wettbewerbsposition erfolgreich zu verteidigen. Allerdings wird nicht vor 2014 mit einer Verbesserung der Nach-frage gerechnet. Für Komax Medtech war 2012 ein sehr anspruchsvolles Jahr. Es war von anhaltenden Unsi-cherheiten in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa geprägt, aufgrund derer Investitionsentscheide zur Beschaffung von Anlagen verzögert wurden. Der anhaltend starke Schweizer Franken erschwerte die Situation zusätzlich. Der Bestellungseingang brach des-wegen ein und erreichte CHF 47.8 Mio. (2011: CHF 84.4 Mio.). Das Kompetenzzentrum der Business Unit in La Chaux-de-Fonds war davon am stärksten betroffen und führte im Juni für die ganze Belegschaft Kurzarbeit ein. Dadurch konnte das Knowhow im Unternehmen gesi-chert werden. Nachdem gegen Ende des vierten Quartals erwartete Bestellungen vermehrt eintrafen und sich auch die Aussichten verbesserten, wurde die Kurzarbeit im Dezember auf-gehoben. Im Weiteren haben Komax und Doerfer Companies eine Absichtserklärung über eine strategische Zusammenarbeit im Bereich Medtech unterzeichnet. Doerfer Companies ist eine führende amerikanische Herstellerin von Automatisierungslösungen mit Aktivitäten v.a. in den USA und Asien. Mit dieser Kooperation setzt Komax im Bereich Medtech weitere Impulse zur Stärkung der Marktposition und Verbesserung der Profitabilität.
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2019.12.03 22:29 V14.8.2-2