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© mpanch dreamstime.com Elektronikproduktion | 11 Januar 2013

Nicht-Euro-Ausland gibt Elektroindustrie weiter starke Impulse

Die deutsche Elektroindustrie verzeichnet weiterhin eine krÀftige Nachfrage aus dem Nicht-Euro-Ausland. Zwar erhielt sie im November 2012 insgesamt zwei Prozent weniger Bestellungen als im Vorjahr.
„Allerdings nahmen die AuftragseingĂ€nge aus dem gesamten Ausland um fĂŒnfeinhalb Prozent und aus dem Nicht-Euro-Ausland sogar um 15 Prozent gegenĂŒber Vorjahr zu“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Die Inlandsbestellungen waren im November hingegen um neun Prozent rĂŒcklĂ€ufig, und aus der Eurozone kamen sieben Prozent weniger Orders als vor einem Jahr“. Von Januar bis November des letzten Jahres lagen die Bestellungen insgesamt acht Prozent unter Vorjahr. Die AuftrĂ€ge aus dem Inland gingen um 14 und die aus dem Ausland um ein Prozent zurĂŒck. Abnehmer aus der Eurozone bestellten acht Prozent weniger, Kunden aus DrittlĂ€ndern drei Prozent mehr. Preisbereinigte Produktion und Umsatz der Elektrounternehmen sind im November 2012 jeweils sechs Prozent hinter ihrem Vorjahreswert zurĂŒckgeblieben. Der Inlandsumsatz ging um acht Prozent auf 8,1 Mrd. Euro zurĂŒck, der Auslandsumsatz um vier Prozent auf 7,0 Mrd. Euro. Kumuliert von Januar bis November des vergangenen Jahres gaben Branchenoutput und -erlöse um je zwei Prozent gegenĂŒber Vorjahr nach. „Im gesamten vergangenen Jahr 2012 ist die Produktion – vorlĂ€ufig geschĂ€tzt – ebenfalls um zwei Prozent rĂŒcklĂ€ufig gewesen. Auch der Umsatz ist um zwei Prozent auf 175 Mrd. Euro gesunken“, sagte Dr. Gontermann. „2013 dĂŒrfte die Produktion wieder um 1,5 Prozent steigen und die Erlöse auf 177 Mrd. Euro zulegen.“ Nach zuletzt drei RĂŒckgĂ€ngen in Folge ist das GeschĂ€ftsklima in der deutschen Elektroindustrie im Dezember des letzten Jahres wieder gestiegen und befindet sich damit jetzt wieder leicht im Plus. Sowohl die Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen GeschĂ€ftslage als auch die Erwartungen fĂŒr die kommenden sechs Monate haben sich im Dezember verbessert.
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