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© dimitry romanchuck dreamstime.com Elektronikproduktion | 12 Dezember 2012

Elektroindustrie erhält wieder mehr Aufträge

Die Aufträge für die deutsche Elektroindustrie ziehen wieder an. Nach zuletzt drei Monaten mit teils stärkeren Rückgängen sind die Auftragseingänge im Oktober dieses Jahres wieder um drei Prozent gegenüber Vorjahr gestiegen.

"Getrieben wurde das Wachstum aus dem Nicht-EURO-Ausland“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. „Während die Inlandsbestellungen ihren Vorjahreswert um drei Prozent verfehlten, legten die gesamten Auslandsorders um neun Prozent zu. Kunden aus der Eurozone bestellten 5,5 Prozent weniger, Abnehmer aus Drittländern dagegen kräftige 19 Prozent mehr.“ Von Januar bis Oktober 2012 blieben die Auftragseingänge der 848.000 Beschäftigten starken Branche acht Prozent unter Vorjahr. Die Inlandsbestellungen gingen um 14 Prozent zurück, die Auslandsbestellungen dagegen nur um zwei Prozent. Während Kunden aus dem Euroraum hier acht Prozent weniger orderten, bestellten Abnehmer aus dem Nicht-Euroraum zwei Prozent mehr. „Auch die Erlöse haben im Oktober 2012 im Jahresabstand wieder zugenommen. Insgesamt wuchsen sie um zwei Prozent auf 14,7 Mrd. Euro“, so Dr. Gontermann. Einem Rückgang des Inlandsumsatzes um drei Prozent auf 7,8 Mrd. Euro stand ein Anstieg der Auslandserlöse um acht Prozent auf 6,9 Mrd. Euro gegenüber. Mit ausländischen Kunden aus der Eurozone wurden fünf Prozent weniger umgesetzt, mit Kunden aus Drittländern aber 18 Prozent mehr. Im Gesamtzeitraum von Januar bis Oktober dieses Jahres ist der Branchenumsatz mit 143,7 Mrd. Euro knapp zwei Prozent unter seinem Vorjahreslevel geblieben. Hier waren sowohl das Geschäft mit inländischen als auch das mit ausländischen Kunden gleichermaßen um etwa zwei Prozent rückläufig. Wiederum gingen die Umsätze mit der Eurozone zurück (um fünf Prozent), wohingegen die Erlöse mit Kunden aus der Nicht-Eurozone stiegen (um ein Prozent). Inlands- und Auslandserlöse beliefen sich in den ersten zehn Monaten 2012 insgesamt auf 75,4 und 68,3 Mrd. Euro. Die Produktionsentwicklung bleibt vorerst verhalten. Im Oktober dieses Jahres ist der – um Preiseffekte bereinigte – Branchenoutput um ein Prozent hinter seinem Vorjahreswert zurückgeblieben. In den gesamten ersten zehn Monaten 2012 gab die Produktion ebenfalls um ein Prozent gegenüber Vorjahr nach. „Nach – mit einer Ausnahme – sechs Rückgängen in Folge sind die Produktionspläne der Elektrounternehmen im November 2012 wieder gestiegen“, sagte Dr. Gontermann. Per Saldo befinden sie sich aber noch im negativen Bereich. Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im November dieses Jahres mehr oder weniger auf der Stelle getreten. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate haben sich aber etwas aufgehellt.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1