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© rob hill dreamstime.com Leiterplatten | 28 November 2012

Optiprint ist in den Neubau umgezogen

Der neben dem Hauptwerk in Berneck, Schweiz, erstellte Erweiterungsneubau ist soweit fertig gestellt. Nun hat die Optiprint AG schon mit dem Umzug und der Installation neuen Equipments begonnen.
Zug um Zug wurden alle bisher im Werk Rehetobel untergebrachten Abteilungen umgezogen und alle neu beschafften Anlagen sind in Betrieb.

Markterfolg verlangte schon öfters Kapazitätserweiterungen

Schon seit 1985 gibt es das Schweizer Unternehmen Optiprint. Der Leiterplattenhersteller war zuerst in einem Gebäude einer ehemaligen Weberei in Rehetobel, Schweiz, untergebracht. Schon bald wurde es aus Kapazitätsgründen erforderlich, zusätzlich externe Werkflächen anzumieten.

Ein wichtiger Meilenstein war 1998 der Bezug einer zweiten Produktionsstätte in Berneck. Das Werk in Rehetobel dient seitdem für Sonderprozesse und als Kapazitätspuffer. Dazu wurden dort immer wieder neue Anlagen installiert und die bestehenden modernisiert.

Inzwischen ist die Optiprint AG weiter gewachsen und produziert technisch noch anspruchsvollere Produkte. Sie beschäftigt heute rund 120 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Optiprint produziert vor allem Leiterplattenlösungen wie Hochfrequenz-, Metallkern-, Flex- und Starrflex- sowie übergroße Leiterplatten.

Das inhabergeführte, eigenfinanzierte Unternehmen erkannte die weiter steigenden Ansprüche der Kunden. Mit dem Erwerb einer an das Werk Berneck angrenzenden Liegenschaft erfolgte im letzten Jahr eine wichtige Weichenstellung für weitere Expansion.

Nun wird kräftig investiert

Seit dem letzten Winter wird dort ein dreigeschossiger Neubau mit einer Nutzfläche von etwa 2500 m2 erstellt. Damit alles optimal zusammen passt und alle betrieblichen Erfordernisse erfüllt werden, hat Optiprint beziehungsweise CEO Hans-Jörg Etter dem Architekten genaue Vorgaben für die Planung gemacht.

In den nun fast fertigen Erweiterungsneubau investiert Optiprint insgesamt über 7 Mio. CHF. Parallel dazu wird eine noch größere Summe in neue Maschinen und Anlagen investiert. So hat Optiprint bereits ein weiteres neues Laserbohrsystem ESI installiert, eine neue vollautomatische Messmaschine und einen neuen Fingertester ATG mit speziellem Aufnahmerahmen für Flexschaltungen für den elektrischen Test beschafft.

Ebenfalls neu beschafft und bereits im Neubau installiert wurden eine weitere Hochtemperaturpresse und Komponenten zur Erweiterung der Multilayer-Verpressanlage, eine Bürstmaschine für die Pressbleche und eine neue Linie mit der die Schwarz-Oxid-Linie ersetzt wird.

Die Multilayer-Verpressanlage ist auch mit Pufferspeichern für drei Schichten sowie einem Kühlwassertank ausgerüstet worden, mit dem eine Temperatur von 10 °C erreicht wird. Ferner ist der gesamte neue Raum für das Legen der Multilayer nun als Reinraum ausgebildet.

Technologie und Effizienz - Neubau eröffnet neue Möglichkeiten

Laut Hans-Jörg Etter wird durch das Zusammenlegen aller Abteilungen und die Konzentration des ganzen Unternehmens an einem Standort ein deutlicher Ratio-Effekt erzielt. Denn nicht nur die Transporte über größere Strecken zwischen zwei Werken entfallen, sondern die Mitarbeiter können zukünftig durch die nun mögliche günstigere Platzierung beziehungsweise Anordnung der Maschinen im Bereich der mechanischen Bearbeitung drei statt bislang zwei Maschinen bedienen.

Zudem verkürzen sich die Wege durch den neuen Rundbau, der den Altbau mit dem Neubau verbindet, und werden dort auch neue Kommunikationsräume geschaffen. Dieser Ratio-Effekt ist für die weitere Entwicklung des Unternehmens im hart umkämpften Leiterplattenmarkt enorm wichtig, ebenso die mit dem Neubau geschaffene Basis für die weitere technologische Entwicklung.

Nach dem Umzug wird der Firmensitz der Optiprint AG nur noch Berneck sein. Denn das Werk in Rehetobel wird dann nicht mehr für die Leiterplattenproduktion beziehungsweise von der Optiprint AG genutzt werden.

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2018.10.15 23:56 V11.6.0-2