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© ermess dreamstime.com Leiterplatten | 25 Oktober 2012

Enzmann feiert erfolgreiche Fernost-Kooperation

Die Christian Enzmann GmbH zählt zu den ältesten Leiterplattenherstellern Deutschlands und Europas. Seit der Gründung steht Enzmann als Synonym für Qualität, Service und kurze Durchlaufzeiten.

Aber es war auch die vorausschauende Kooperation mit KCE in Thailand, die aus Enzmann einen erfolgreichen Leiterplattenhersteller gemacht hat. Der Zufall stand Pate Melitta und Christian Enzmann gründeten das Unternehmen 1965 in Geretsried bei München. 1983 stieg ihr Sohn Enrico Enzmann in das Unternehmen ein und übernahm 1995 die Leitung. Bereits Mitte der 80er Jahre erkannte Enrico Enzmann das riesige Potenzial einer Partnerschaft mit einem Hersteller für Großserien in Asien. „Ich habe damals kurzerhand eigenmächtig begonnen detailliert zu recherchieren“ erinnert sich Enrico Enzmann. „Mehrere Monate vergingen mit persönlichen Besuchen und Audits vor Ort in verschiedenen Ländern Asiens – leider ohne Erfolg“. Am Ende vieler Reisen inspizierte Enrico Enzmann noch einige Firmen darunter auch KCE in Bangkok Thailand. Exklusiv-Vertrag mit KCE Enrico Enzmann und Bancha Ongkosit, Managing Director KCE verstanden sich auf Anhieb. „Weil wir auch beide eine sehr ähnliche Geschäftsphilosophie haben, die langfristig und nicht auf schnellen Profit ausgelegt ist“ so Enzmann. Seit 1987 hat die Enzmann GmbH die Exklusivrechte für den Vertrieb in Deutschland & Österreich inne, heute liefert Enzmann KCE Platinen auch in viele osteuropäische Länder. Die Kooperation ermöglichte damals wie heute die Großserienfertigung auf einem neuen Preis- und Qualitätsniveau. Damit setzte Enzmann einen Meilenstein: „Anfang der 90er Jahre wurden wir noch immer als „Exot“ angesehen und sogar als Nestbeschmutzer beschimpft, denn damals wurde solch eine Kooperation von manchen deutschen Herstellern als nicht ehrenhaft gebrandmarkt. Dies änderte sich aber schnell, als die Mitbewerber ebenfalls auf den Zug aufzuspringen versuchten.“ Oft waren diese Kooperationen aber nur von kurzer Dauer und häufige Herstellerwechsel die Normalität - anders als bei KCE und Enzmann, die nun ein Vierteljahrhundert miteinander verbindet, was in der heutigen immer schneller werdenden Welt schon eine große Ausnahme ist. Mittlerweile lastet Enzmann bei KCE 3 Leiterplattenwerke und ein Laminatwerk aus. KCE rangiert unter den Top 5 der Leiterplattenlieferanten in der Automobilindustrie und verfügt über 70.000 m² Produktionsfläche in vier Niederlassungen. Die 4.800 Mitarbeiter produzieren jährlich über 2,1 Millionen m² an Leiterplatten. KCE ist nach TS16949 zertifiziert und erfüllt die IPC-Standards. Heute gibt es praktisch keinen BMW, Mercedes oder Audi der in der Welt produziert wird in dem nicht mehrere Platinen von KCE stecken. Enzmann und KCE avancieren damit auch in Zukunft zu der bevorzugten Alternative zu Produktionen nicht nur in Europa sondern auch in China. Fazit: eine Erfolgsgeschichte, der man gerne 25 weitere Jahre gönnt.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-2