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© andrzej thiel dreamstime.com Elektronikproduktion | 22 Oktober 2012

Bosch Rexroth baut Präsenz in China aus

Bosch Rexroth hat im chinesischen Wujin ein neues Werk in Betrieb genommen, das rund 1.200 Mitarbeiter beschĂ€ftigt. Die lokalen EntwicklungstĂ€tigkeiten ab 2013 in einem eigenen F&E-Zentrum gebĂŒndelt.
Insgesamt investiert das Unternehmen 83 Millionen Euro in den Ausbau seiner PrĂ€senz in der Region. Bosch Rexroth fertigt in Wujin Komponenten und Systeme der Hydraulik, Lineartechnik sowie Pneumatik. „Mit unserer Strategie „local for local“ erschließen wir uns zusĂ€tzliche Marktsegmente, die von Deutschland aus nicht erreichbar wĂ€ren. Das sorgt langfristig auch fĂŒr eine höhere Auslastung in den deutschen Werken“, betonte Dr. Bertram Hoffmann, Mitglied des Vorstands der Bosch Rexroth AG, vor zahlreichen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. „Über die Fertigung hinaus etablieren wir in Wujin ein F&E-Zentrum fĂŒr industrielle Anwendungen“, bekrĂ€ftigte Fo Wai Lau, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Bosch Rexroth in China. Ingenieure entwickeln hier im Land auf Basis der Produktplattformen aus Deutschland regionale Varianten, die den Anforderungen der Kunden vor Ort entsprechen. Bosch Rexroth ist seit mehr als 30 Jahren in China prĂ€sent und baut kontinuierlich die lokale Wertschöpfung aus. Das Unternehmen hat dort im vergangenen Jahr einen Umsatz von fast einer Milliarde Euro erzielt und damit das GeschĂ€ftsvolumen seit 2005 mehr als vervierfacht. Insgesamt beschĂ€ftigt das Unternehmen im Land rund 3.900 Mitarbeiter. Die Komponenten und Systeme aus dem neuen Werk, das ĂŒber eine FlĂ€che von rund 70.000 Quadratmetern verfĂŒgt, gehen ĂŒberwiegend in den weltweit grĂ¶ĂŸten Markt fĂŒr Maschinen aller Art.
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2019.02.20 12:04 V12.2.3-2