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© ermess dreamstime.com Elektronikproduktion | 18 Oktober 2012

115 gehen bei ebm-papst in Herbolzheim

ebm-papst baut sein Werk Herbolzheim sukzessive zu einem Hochtechnologiezentrum fĂŒr Produkte in der Automobiltechnik um. Und das mit Folgen fĂŒr den Standort: 115 Mitarbeiter verlieren ihre ArbeitsplĂ€tze.
Dirk Schallock, GeschĂ€ftsfĂŒhrer ebm-papst St. Georgen: „Es ist uns in der letzten Zeit gelungen, wichtige Projekte aus dem Bereich der Automobilindustrie zu gewinnen. FĂŒr diese Projekte und daraus folgende Großserien benötigen wir ein spezielles High-Tech-Zentrum mit hochautomatisierten Fertigungsanlagen und gut ausgebildeten Mitarbeitern.“ Zurzeit fließen Investitionen im zweistelligen Millionenbereich in den Standort Herbolzheim, um diesen Ausbau zu finanzieren. So wurde z. B. ein Sauberraum fĂŒr 1 Million Euro realisiert, um technologischen Abstand zu den Wettbewerbern aufrecht zu erhalten. Im Zuge dieses Ausbaus wird ebm-papst Produkte der industriellen Lufttechnik in sein Werk VecsĂ©s (Ungarn) verlagern. Die Verlagerung wird im Herbst 2012 beginnen und bis zum Ende des ersten Quartals 2013 abgeschlossen sein. Betroffen sind hiervon ca. 115 Mitarbeiter im Werk Herbolzheim, denen ebm-papst im Werk St. Georgen bis zu 70 adĂ€quate ArbeitsplĂ€tze anbieten kann. ebm-papst ist der letzte KompaktlĂŒfterhersteller in der westlichen Welt. Der rein asiatische Wettwerb ist bereits dabei, Produktionsanteile aus China in deutlich gĂŒnstigere sĂŒdostasiatische LĂ€nder wie Vietnam und Kambodscha zu verlagern. Der Kostendruck in den KernmĂ€rkten IT, Telekom, Inverterdrives und Photovoltaik nimmt kontinuierlich zu. Darauf reagiert ebm-papst mit der Konzentration des Kompakt- und PowerlĂŒftergeschĂ€ftes am ungarischen Standort. Der Ausbau des Werkes Herbolzheim folgt einer klaren Strategie. Es findet eine Konzentration auf technologisch anspruchsvolle Produkte mit einem hohen Automatisierungsgrad statt. Dadurch wird die Zukunft des Standortes langfristig gesichert.
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2019.02.15 09:57 V12.1.1-1