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© photographer dreamstime.com Elektronikproduktion | 25 September 2012

Elektroindustrie: Exporte im Aufwind

Die deutsche Elektroindustrie verzeichnet anziehende Exporte. Nach dem bereits wieder deutlichen Anstieg im Juni haben die Ausfuhren auch im Juli dieses Jahres um acht Prozent gegenüber Vorjahr auf 13,2 Mrd. Euro zugenommen.

Von Januar bis Juli 2012 summierten sich die Branchenausfuhren auf insgesamt 91,9 Mrd. Euro und übertrafen ihren Vorjahresstand um mehr als vier Prozent. „Sowohl im Juli als auch in den ersten sieben Monaten dieses Jahres haben die Elektroexporte damit jeweils neue Höchstmarken erzielt und die Schwächephase aus dem Frühjahr mehr als wettgemacht“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. Auch die Exporterwartungen der deutschen Elektrounternehmen haben sich zuletzt wieder verbessert. 78 Prozent der Firmen erwarten in den kommenden drei Monaten anziehende oder stabile Ausfuhrgeschäfte. Mit plus sieben Prozent gegenüber Vorjahr sind die deutschen Elektroexporte in die Schwellenländer von Januar bis Juli dieses Jahres mehr als doppelt so stark gestiegen wie die Ausfuhren in die Industrieländer mit plus drei Prozent. „Dabei zeigen sich im Industrieländer-Geschäft weiter große Unterschiede“, so Dr. Gontermann. Während die Branchenexporte nach Japan mit plus 24 und in die USA mit plus zehn Prozent dynamisch gewachsen sind, gingen die in die Eurozone um zwei Prozent zurück. Die Ausfuhren nach Italien und Spanien büßten um zehn und acht Prozent ein. „Auch das Schwellenländer-Geschäft entwickelt sich uneinheitlich“, ergänzte Dr. Gontermann. Zwar sind die Ausfuhren nach China in den vergangenen zwei Monaten jeweils wieder kräftig gestiegen, liegen in den gesamten ersten sieben Monaten 2012 aber noch ein Prozent unter Vorjahr. Auch nach Indien gingen die Elektroexporte zwischen Januar und Juli dieses Jahres um acht Prozent zurück. Nach Russland legten sie dagegen um 17 Prozent zu. Die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland erhöhten sich im Juli 2012 um fünf Prozent gegenüber Vorjahr auf 10,7 Mrd. Euro und zwischen Januar und Juli um drei Prozent auf 77,2 Mrd. Euro.
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2019.06.17 21:26 V13.3.21-2