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Elektronikproduktion | 24 November 2006

Siemens A&D-Gerätewerk Erlangen ist "Fabrik des Jahres 2006"

Die Jury von der Managementberatung A.T. Kearney und der Fachzeitschrift Produktion haben das GerĂ€tewerk Erlangen (GWE) von Siemens Automation zum Gesamtsieger des Wettbewerbs „Die Fabrik des Jahres / Global Excellence in Operations" gekĂŒrt. Die Jury begrĂŒndete die Entscheidung mit der Effizienz des GWE durch ausgeprĂ€gte Mobilisierung der Mitarbeiter. (Siemens Pressebild)
Basis fĂŒr den Erfolg sei ein gutes Managementsystem in Form eines „Ganzheitlichen Produktionssystems" und ein hochwirksames Programm zur kontinuierlichen ProduktivitĂ€tssteigerung und Verbesserung der Kostenposition.
Die Auszeichnung als Gesamtsieger des aktuellen Wettbewerbs „Die Fabrik des Jahres / GEO" können die Verantwortlichen des GWE Ende MĂ€rz 2007 im Rahmen eines Kongresses in NĂŒrnberg entgegennehmen. Der Wettbewerb wird seit 1992 jĂ€hrlich von der Managementberatung A.T. Kearney und der Fachzeitschrift Produktion ausgeschrieben. Das A&D-GerĂ€tewerk in Erlangen hat in der Vergangenheit bereits mehrere Auszeichnungen gewonnen, so auch im im Jahr 2004 den europĂ€ische Gesamtsieg im Wettbewerb „Die Beste Fabrik / Industrial Excellence Award" der französischen Managementschule INSEAD und des Lehrstuhls fĂŒr Produktionsmanagement an der deutschen WHU (Wissenschaftliche Hochschule fĂŒr UnternehmensfĂŒhrung). Das GerĂ€tewerk ist die bisher einzige Fabrik, die diese beiden Wettbewerbe als Gesamtsieger gewinnen konnte.
Der Erfolg von 2004 habe damals nicht das Signal zum Ausruhen gegeben, so GWE-Werksleiter Josef Röhrle, sondern sei Ansporn fĂŒr weitere Verbesserungen gewesen. „Nicht die billigsten Fabriken werden ĂŒberleben, sondern diejenigen, die flexibel auf die Anforderungen des Marktes und der Kunden reagieren können", unterstrich Röhrle. In den zurĂŒckliegenden Jahren sei die Fabrik konsequent nach Lean-Prinzipien umgebaut und nachhaltig an den KundenbedĂŒrfnissen orientiert worden. Die Produktion sei bedarfsgesteuert nach der Just-in-Time-Methode ausgerichtet, so Röhrle. Produziert werde nur noch das, was bereits verkauft sei.
Immer mehr an Bedeutung gewinnt nach Aussage von Röhrle auch das Ressourcenmanagement. „Wir versuchen, jegliche Art von Verschwendung zu identifizieren und abzustellen." Das sei kein Managementprozess von oben nach unten, so Röhrle, sondern zeige nur nachhaltigen Erfolg, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Prozess eingebunden wĂŒrden. Das beginne bei der Gestaltung der ArbeitsplĂ€tze und gehe bis hin zur Organisation der ArbeitsablĂ€ufe. „In den kommenden Monaten wollen wir das so genannte Shopfloormanagement weiter intensivieren und die Lean-Prinzipien auf den administrativen Bereich ĂŒbertragen", beschrieb Röhrle die nĂ€chsten Schritte.
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