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© alterfalter dreamstime.com Elektronikproduktion | 21 September 2012

Heraeus erwidert DuPont-Klage

Heraeus erwidert DuPont-Klage und erhebt Gegenansprüche nach dem Lanham Act. Die Gegenansprüche stellen die Gültigkeit von DuPont-Patent in Frage.

Als Reaktion auf eine Patentverletzungsklage, die das US-amerikanische Unternehmen DuPont im Juni 2012 gegen Heraeus Precious Metals North America Conshohocken LLC vorbrachte, reichte Heraeus heute eine Klageerwiderung ein, die mehrere Gegenansprüche umfasst. Dabei führt das Unternehmen an, dass es weder heute noch in der Vergangenheit gültige Ansprüche des fraglichen Patents (US-Patent 8,158,504) verletzt hat. Weiterhin macht Heraeus geltend, dass das Patent '504 ungültig ist. Dazu hat das Unternehmen bei dem den Fall zugeteilten Richter beantragt, eine Entscheidung zu treffen, die das Patent für ungültig erklärt. DuPont hat im vergangenen Jahr zwei Patentverletzungsklagen gegen Heraeus angestrengt. Heraeus ist der Ansicht, dass diese Klagen jeder Grundlage entbehren und vertritt weiterhin die Überzeugung, dass DuPont versucht, einen Marktvorteil gegenüber Heraeus zu erringen. In der Vergangenheit hat DuPont Pressemitteilungen und Schreiben an Kunden mit falschen Erklärungen in Umlauf gebracht, um Kunden von Heraeus mit gerichtlichen Schritten zu drohen und dem Ansehen von Heraeus Produkten auf dem Markt auf widerrechtliche Weise zu schaden, heisst es in einer Pressemitteilung. In seiner Eingabe bei Gericht macht Heraeus geltend, dass diese Erklärungen Handlungen unlauteren Wettbewerbs sowie falsch und irreführend sind und den Vorwurf stützen, dass DuPont sich ungesetzlicher Handelspraktiken im Sinne des Lanham Act bedient. "Wir erheben Gegenansprüche gegen DuPont, um unsere innovativen Photovoltaik-Produkte und die vierzigjährige Tradition des Hauses Heraeus als branchenführender Entwickler und Hersteller von Silbermetallisierungspasten zu verteidigen", sagte Andy London, Global Manager des Geschäftsbereichs Photovoltaik. "Wir werden unsere Pastenprodukte auch weiterhin an Standorten in aller Welt herstellen und sie unseren Kunden zur Verfügung stellen. Und wir werden uns auch in Zukunft im eigenen Interesse und im Interesse unserer Kunden gegen unrechtmäßige Bedrohungen verteidigen."
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1