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© beisea dreamstime.com Elektronikproduktion | 21 September 2012

Balda schließt 2012 mit Konzerngewinn ab

Die Balda AG hat im Rumpfgeschäftsjahr 2012 (1. Januar bis 30. Juni) einen Konzerngewinn von 250,7 Mio. Euro erzielt. Der Gewinn resultierte aus den im Februar und im Juni erfolgten Verkäufen von Aktienpaketen an dem chinesischen Touchscreen-Hersteller TPK Holding.

Dominik Müser, Vorsitzender des Vorstands (CEO) der Balda AG: 'Wir haben im Rumpfgeschäftsjahr 2012 Wort gehalten und das umgesetzt, was wir versprochen haben. Balda hat strategisch nun wieder einen klaren Fahrplan für Wachstum und Wertsteigerung, vor allem im zukunftsträchtigen Segment Medical. Die Restrukturierung des Geschäftsbereichs Electronic Products liegt unverändert im Plan. Und unser Ziel, die Beteiligung an der TPK Holding zu veräußern, haben wir bis auf einen kleinen Restanteil abgearbeitet. Die hohen Erlöse aus diesem Desinvestment ermöglichen eine attraktive Dividendenzahlung, die uns aber zugleich ausreichenden Handlungsspielraum für mutige Wachstumsschritte lässt. Insgesamt wollen wir das Tempo der Veränderung bei Balda weiter steigern." Umsatz- und Ertragskennzahlen Balda-Konzern - Der Konzern erreichte im Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2012 einen Umsatz von 24,7 Mio. Euro. Die verhaltene Erlösentwicklung ist auf kundenbedingte Verzögerungen bei Auftragsabrufen in beiden operativen Segmenten und auf Anlaufschwierigkeiten bei Neuprojekten im Segment Electronic Products zurückzuführen. Im gesamten Kalenderjahr 2011 hatte der Konzernumsatz 66,3 Mio. Euro betragen. - Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Sonderabwertungen (EBIT vor Sonderabwertungen) lag bei -5,8 Mio. Euro und blieb damit wie erwartet noch im negativen Bereich (Kalenderjahr 2011: -6,0 Mio. Euro). Die Verzögerungen bei den Auftragsabrufen wirkten sich ebenso aus wie Mehrkosten für Projektanläufe und die laufende Restrukturierung bei Electronic Products. - Der Konzern weist Sonderabwertungen von 8,9 Mio. Euro aus. Damit wurde der rückläufigen Margenentwicklung bei Electronic Products im Rahmen einer regelmäßig vorzunehmenden Werthaltigkeitsprüfung Rechnung getragen. Einschließlich der Sonderabwertungen errechnet sich ein EBIT von -14,7 Mio. Euro (Kalenderjahr 2011: -6,0 Mio. Euro). - Das Finanzergebnis weist einen positiven Saldo von 269,0 Mio. Euro aus (Kalenderjahr 2011: 5,2 Mio. Euro), der stark von den hohen Erträgen aus dem Verkauf von TPK-Aktien geprägt ist. Im Finanzergebnis verarbeitet ist ein Aufwand von 10,6 Mio. Euro aus der Abwertung des Darlehens, das Balda 2011 an den Käufer des früheren Segments MobileCom gewährt hat. Basierend auf einem Gutachten resultierte die Abwertung aus einem Vergleich, der mit dem Käufer aufgrund der wirtschaftlich negativen Entwicklung der veräußerten Gesellschaften geschlossen wurde. - Der Konzern weist einen Gewinn nach Steuern (Ergebnis Gesamtkonzern) von250,7 Mio. Euro aus nach einem Verlust von 39,1 Mio. Euro im Kalenderjahr 2011. Damit errechnet sich auf Basis von 58,89 Mio. Aktien ein Ergebnis je Aktie von 4,26 Euro (Kalenderjahr 2011: -0,67 Euro je Aktie).
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2019.09.20 17:48 V14.4.1-2