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© Printca Leiterplatten | 06 September 2012

'Printca Arbeitsplätze sind sicher', sagt Graphic plc Geschäftsführer

Wir sprachen mit David Pike, Geschäftsführer bei Graphic plc, und Jan Nielsen, CEO von Printca Denmark, über die Pläne für das kürzlich übernommene Unternehmen.

Graphic plc kündigte am Montag die Übernahme des dänischen Leiterplatten-Produzenten Printca an. Eine willkommene Nachricht für die Firma, die - im Jahr 1972 gegründet - im Februar diesen Jahres Insolvenz anmelden musste. Es ist auch eine Erleichterung für die 46 Mitarbeiter, die nun auf eine gesicherte Zukunft blicken können. Der Geschäftsführer von Graphic plc bestätigte am Montag, dass das Unternehmen alle Mitarbeiter von Printca übernehmen wird. "Unser Plan ist es das Unternehmen weiter zu expandieren. Nicht verkleinern, sondern wachsen ist die Devise", erklärte Pike am Telefon. "Im Moment muss alles so laufen wie es ist. Aber unsere langfristigen Pläne sehen die Expansion der Geschäfte vor. Neue Kunden und Aufträge für Printca. Unsere Kunden können aus vielen Industrie-Segmenten, und wir kennen viele potentielle Kunden, die sich in den Bereich Luftfahrt erweitern wollen." In der Tat sind Printcas Qualifikationen in diesem Bereich einer der Gründe gewesen, warum man eine Übernahme in Betracht gezogen und schlussendlich auch durchgeführt hat, erklärt der Manager. "Einer der Gründe, warum wir Printca übernehmen wollten sind die Qualifikationen für den Bereich Luft- und Raumfahrt, welche wir hier in Großbritannien nicht haben. Das bedeutet, dass wir alle Genehmigungen welche wird weltweit benötigen nun abdecken können", erklärte er weiter. Printcas Kundenstamm war ein Bonus. "Es ist eine sehr gute Kundenbasis, die - so glauben wir - sich gut mit unserem eigenen Kundenstamm verbinden lässt. Wir können so auch neue Türen öffnen. Nicht nur für Printca, sondern auch für unsere Geschäftsaktivitäten in Großbritannien und China." Hat Graphic plc weitere Expansionspläne? Obwohl das Unternehmen derzeit keine Akquisitionen aktiv verfolgt, hat man immer ein Auge auf den Markt, so Pike. "Es gibt Möglichkeiten in Nordamerika." Jan Nielsen, CEO von Printca Printca CEO, Jan Nielsen, äußert sich ebenfalls positiv über den Verkauf, insbesondere weil das Unternehmen die Investition strategisch nutzen kann. Während der Insolvenz musste man kurzfristig planen. Nun kann sich der Fokus auf eine langfristige kurzfristigePlanung verschieben. "In einigen Bereichen hatten wir Schwachstellen; z.B. bei Investitionen in neue Technologien wie HDI", erklärte er in einem Telefongespräch. "Hier mussten neue Wege gefunden werden, um das Investitionsniveau zu erhöhen und die Anforderungen der Kunden nach mehr HDI Technologie erfüllen zu können." Das Unternehmen ist derzeit auf konservative Technologien in einem sehr konservativen Markt konzentriert - "typisch Militär und Raumfahrt", sagt Nielsen. Aber diese Industrie besteht zunehmend auf immer detaillierteren Anforderungen und will das Unternehmen "will in neue Technologien wie Laser-Imaging und Laser-Bohren investieren, um mithalten zu können", so der Manager weiter. Printca hofft auch die Stabilität von Graphic plc nutzen zu können. "Wir mussten ein Teil einer größeren Gruppe werden, um das Vertrauen der großen OEMs zu gewinnen. Und einige dieser OEMs sind wirklich große Unternehmen", lacht er. "Nun ein Teil der Graphic Gruppe zu sein, verschafft uns definitiv eine bessere Position." "Die Mitarbeiter sind natürlich glücklich darüber und selbstverständlich auch unser Kundenstamm. Ein großer Faktor ist die Stabilität. Es ist kein Geheimnis, dass - wenn es uns nicht mehr gibt - sie die Produkte noch einmal neu mit einem anderen Unternehmen qualifizieren müssen." Graphic Plc Produktionsmöglichkeiten in Niedriglohnländern wird ebenfalls hilfreich sein, so Nelson. "Selbst im Bereich Verteidigung / Militär ist heute der Preisdruck zu spüren. Es ist definitiv ein Vorteil, wenn man über Zugang zu Standorten in Niedrigkostenregionen hat." Mit wichtigen Themen wie Tracing und Zuverlässigkeit ist es gut, wenn man in diesem Fall den gleichen Ansprechpartner hat und nicht 'von ausserhalb sourcen muss'.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1