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Elektronikproduktion | 03 September 2012

Häwa erweitert Produktionsfläche

Jüngst hat die häwa GmbH & Co. KG in Wain die neuen Produktionshallen fertiggestellt und sich damit erneut zum Fertigungsstandort Baden-Württemberg bekannt.

Insgesamt hat das Unternehmen 6 Mio. Euro in den Neubau mit 2'000 Quadratmetern neuer Produktionsfläche investiert und zusätzlich 20 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Kapazitätserweiterung des Standorts in Wain bietet dem expandierenden Unternehmen neue Produktionsmöglichkeiten für Klein- und Kleinstserien aus dem Gehäuse-Programm, für die X-frame Maschinengestelle sowie für die neueste Generation an Wandgehäusen. Zudem sind in den Hallen die neuen Sozialräume, ein neuer Prüfstand für Wasserprüfungen nach Nema 4-Standard - mit ökologischer Regenwassernutzung aus einer Zisterne - sowie eine Schweißerei mit moderner Absaugung untergebracht. Der Automatisierungsgrad der neuen Produktionsanlagen entspricht den heutigen Anforderungen. Ein extra für häwa entwickelter Schweißroboter bedient sich ausgereifter Schweißtechniken aus der Automobilindustrie, die speziell an die Gehäusefertigung angepasst wurden. Mit dem Neubau bekennt sich häwa zu seinem Standort in Wain. Auch die nächsten Bauvorhaben, um die Fertigungstiefe des Unternehmens in Baden-Württemberg weiter zu erhöhen, sind bereits in Planung. „Wir werden das Wachstum am Standort Wain forcieren, denn eine Verlagerung der Produktion macht für uns keinen Sinn. Wir wollen dort fertigen, wo unsere Kunden sind“, erläutert Markus Jung, Geschäftsführer von häwa. Die Kundennähe sei sehr wichtig, um den Kunden vor Ort als Partner mit allen notwendigen Leistungen zur Verfügung zu stehen. Im letzten Geschäftsjahr erwirtschaftete häwa ein Umsatzplus von 20 Prozent, das im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2012 auf hohem Niveau gehalten werden konnte. Auch das Geschäftsjahr 2010 war mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen worden. Daher blickt das Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Alle Produktneuerungen aus den letzten Monaten wurden von den Kunden durchweg positiv aufgenommen. In 2012 beobachtet häwa zwar, dass einige Kunden ihre Investitionsentscheidungen nach hinten verschieben, dies trägt aber nur zu einer Normalisierung der Geschwindigkeit des Geschäfts bei. Folglich ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um neue Produktentwicklungen in den Vordergrund zu stellen, da nicht mehr alle Ressourcen in der Produktion benötigt werden. „Wir Schwaben können jetzt also wieder anfangen zu tüfteln“, kommentiert Jung abschließend.
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