Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Leiterplatten | 27 August 2012

Schweizer liegt gut im Plan

Die Schweizer Electronic AG gibt ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2012 bekannt. Die Gesellschaft konnte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 53,7 Mio. Euro (Vorjahr 58,0 Mio. Euro) erzielen.

Die EBIT Marge betrug 6,9% (Vorjahr 9,8%). Damit bestätigt Schweizer die am 5. Juli revidierte Prognose für das Gesamtjahr und sieht sich angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut im Plan. Die wesentlichen Kundensegmente im Geschäftsfeld Electronic entwickelten sich wie erwartet uneinheitlich. Dabei zeigte sich erneut, dass die zunehmend diversifizierten Zielmärkte des Unternehmens tendenziell zu einer größeren Balance in der Geschäftsentwicklung führen. So legten Umsatzerlöse mit Automobilkunden weiter zu, erreichten 34,4 Mio. Euro (Vorjahr 30,2 Mio. Euro) und stellten somit einen steigenden Umsatzanteil von 64% (Vorjahr 52%) in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres dar. Ein gutes Wachstum war auch im Bereich Elektro-Mobilität zu verzeichnen. Schweizer lieferte Leiterplatten für dieses Marktsegment im Wert von 3,7 Mio. Euro, was einer Steigerung um 41% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Somit tätigte Schweizer bereits rund 7% des Umsatzes im Bereich Elektro-Mobilität. Hauptursache für den Umsatzrückgang hingegen war das geringere Geschäftsvolumen mit den Kunden der Solarelektronik im Zuge der anhaltenden Schwäche des europäischen Photovoltaikmarktes. In diesem Kundensegment zeigte sich ein Umsatzrückgang um 8,5 Mio. Euro auf 4,5 Mio. Euro (Vorjahr 13,0 Mio. Euro) mit einem Umsatzanteil von 8% (Vorjahr 22%). Umsätze mit Kunden aus der Industrie stiegen um 5 % auf 10,9 Mio. Euro (Vorjahr 10,4 Mio. Euro), während Umsätze mit anderen Kunden auf 3,9 Mio. Euro (Vorjahr 4,4 Mio. Euro) zurückgingen. Im ersten Halbjahr 2012 hat Schweizer 6,3 Mio. Euro (Vorjahr 1,7 Mio. Euro) investiert. Der Hauptanteil war die Kapitalbeteiligung von 4,3 Mio. Euro an der Schweizer Pte. Ltd. in Singapur. Hier wurden Mittel aus der Kapitalerhöhung 2010 investiert, die den Aufbauaktivitäten des Geschäftsfeldes Energy in Asien dienen. Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt Schweizer nun eine Umsatzerwartung von 95 bis 100 Mio. Euro. Gleichzeitig rechnet das Unternehmen für das Geschäftsfeld Electronic mit einer EBIT Marge von 5-7%. Die Investitionen in das Geschäftsfeld Energy werden das Ergebnis mit 1-2% belasten.
Weitere Nachrichten
2019.08.21 15:49 V14.1.4-1