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Elektronikproduktion | 24 August 2012

Kodak trennt sich von Filmsparte

Kodak stellt sein Geschäft mit Fotofilmen zum Verkauf; der einstige Grundstein des Weltunternehmens. Auch weitere Geschäftszweige - wie etwa Scanner oder Fotostationen - sollen veräussert werden.

„Wir gestalten Kodak komplett um. Wir sorgen weiterhin für ein erneutes Gleichgewicht in unserem Unternehmen, indem wir uns auf gewerbliche Verpackungen und funktionale Drucklösungen ausrichten - wo uns unsere umfangreichsten Portfolio-Lösungen zur Verfügung stehen - sowie Enterprise Services. Diese Geschäftsbereiche haben weltweit entscheidend langfristige Wachstumsaussichten und bilden das Kernstück für Kodaks Zukunft", erklärte Antonio M. Perez, Chairman und Chief Executive Officer. Kodak teilte mit, man würde versuchen so schnell wie möglich voranzukommen und avisiert den Abschluss dieser Transaktionen für das erste Halbjahr 2013. Kodaks Berater in diesem Verkaufsverfahren ist Lazard. Entsprechend seiner vorherigen Ankündigung führt das Unternehmen weiterhin Gespräche mit Parteien in Bezug auf den möglichen Verkauf seines Patentportfolios für digitales Imaging. Das Unternehmen bekräftigt, dass es hinsichtlich der Veräußerung des Portfolios noch keine Entscheidung getroffen hat, und Kodak könnte in Absprache mit den Gläubigern, das Portfolio als alternative Quelle zur Befriedigung seiner Gläubiger beibehalten. „Während wir in dem Insolvenzverfahren vorankommen, konzentrieren wir uns darauf, unseren Gläubigern den größten Nutzen zukommen zu lassen, so dass wir auf einen Neustart als ein nachhaltiges, profitables Unternehmen blicken, das die Bedürfnisse seiner Kunden weiterhin erfüllt“, endete Perez.
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