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Elektronikproduktion | 20 August 2012

Continental plant neuen Standort in Ulm

Der internationale Automobilzulieferer Continental plant Anfang des kommenden Jahres die Eröffnung eines neuen Forschungs- und Entwicklungsstandorts für Fahrerassistenzsysteme in Ulm.

„Mit dem neuen Standort wollen wir unsere Entwicklungskapazitäten in Deutschland stärken und gleichzeitig unser weltweites Netzwerk ausbauen“, sagte Friedrich Angerbauer, Geschäftsbereichsleiter Fahrerassistenzsysteme der Continental Division Chassis & Safety. Kurzfristig werden rund 100 neue Arbeitsplätze für Ingenieure in Ulm geschaffen, langfristig ist es das Ziel kontinuierlich weiter zu wachsen. „Die Verfügbarkeit von Ingenieuren, die Nähe zu den Fahrzeugherstellern und Hochschulen sowie die zentrale Lage zu unseren übrigen deutschen Standorten für Fahrerassistenzsysteme in Lindau, Ingolstadt und Ottobrunn schaffen ein gutes Umfeld und sind ausschlaggebend für eine Ansiedlung in Ulm“, sagte Marcel Verweinen, Leiter der Personalabteilung des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme. Derzeit laufen Gespräche mit Investoren sowie der Stadt Ulm über eine geeignete Immobilie. Geplant ist ein reiner Forschungs- und Entwicklungsstandort, so dass neben einem Gebäude auch Laboreinrichtungen benötigt werden. Gesucht werden insbesondere qualifizierte Ingenieure in den Bereichen Soft- und Hardware, Mechanik, Algorithmikentwicklung, Systemtest und Projektmanagement für Radar-, Infrarot- und Kameratechnologien. Die geplanten Neueinstellungen unterstreichen den Wachstumskurs und die Bedeutung des Geschäftsbereichs. Über 1.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit im Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme, neben den deutschen Standorten unter anderem in den USA, Japan und Rumänien. Die Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass sich die Fahrerassistenzsysteme zum Wachstumsmotor der Continental Division Chassis & Safety entwickeln. Erst im April 2012 wurde das Geschäft in einer eigenen Business Unit mit Sitz in Lindau zusammengeführt. Angestrebtes Ziel ist es, auch in den kommenden Jahren ein profitables und qualitativ hochwertiges Wachstum sowie reibungslose Markteinführungen von Innovationstechnologien wie Stereokamera und Radar zu realisieren. „Fahrerassistenzsysteme gelten als Schlüsseltechnologie, wenn es darum geht die Fahrsicherheit zu erhöhen und unserem Ziel vom unfallfreien Fahren näher zu kommen“, so Friedrich Angerbauer weiter. „Diese unsichtbaren Beifahrer sind aus modernen Autos gar nicht mehr wegzudenken und befinden sich im täglichen Einsatz auf der Straße.“ In Ober- und Mittelklassefahrzeugen haben sich Fahrerassistenzfunktionen bereits etabliert. Seit dem vergangenen Jahr sind solche Systeme auch verstärkt in Kleinwagen zu finden. So hat zum Beispiel der Notbremsassistent für den Stadtbereich Einzug in kleinere Fahrzeuge gefunden.
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