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Elektronikproduktion | 15 August 2012

LaserJob 20 Jahre – 20 Jahre innovativ

Im April 1992 begannen Georg Kleemann und Robert Englmaier lasergeschnittene Schablonen für die SMD-Bestückung von Leiterplatten herzustellen. Die Laserspezialisten Kleemann und Englmaier konzipierten dazu eine Laserschneidanlage mit einem gepulsten 50 Watt-Laser.

Gleichzeitig wurde von ihnen eine Software für die Datenaufbereitung programmiert und der gesamte Herstellungsprozess inklusive der CNC-gesteuerten Nachbearbeitungsmaschine entwickelt. So entstanden in enger Zusammenarbeit mit Siemens Augsburg, heute Fujitsu Augsburg, die ersten lasergeschnittenen SMD-Schablonen in Deutschland. Das erste Lasersystem wurde so flexibel ausgelegt, dass auch Produkte für die Mikro-Materialbearbeitung gefertigt werden konnten. So produzierte LaserJob Zylinderkopfdichtungen für die Automobilindustrie. Nach und nach wurden weitere Lasersysteme installiert und es entstanden zusätzliche Anwendungsgebiete, wie das Laserschweißen oder das Laserbeschriften. Auf die erste Produktionsstätte folgte unter Verdoppelung der Firmenfläche der Standort in Grafrath und nach weiteren 8 Jahren im Jahre 2009 der Umzug in die eigenen Betriebsräume mit einer Fläche von 2.500m² in Fürstenfeldbruck bei München. Die höheren Anforderungen an die Qualität einer Baugruppe führten zu weiteren Entwicklungen in der Schablonentechnologie, wie der PatchWork- und der NanoWork - Schablone. Durch die nanobeschichtete Schablone, hergestellt im Inhouseverfahren wurde eine dauerhafte Beschichtung erzielt, die nur einmalig aufgebracht werden muss und keine Nachbeschichtung erforderlich macht. Dadurch wurde eine hohe Qualitätssteigerung im Schablonendruck erreicht mit wesentlich geringerer Fehlerrate bei gleichbleibend hohen Anforderungen. Diese innovative Schablonentechnik öffnete LaserJob den internationalen Markt und führten zur Gründung einer nordamerikanischen Produktionsstätte bei Toronto, Kanada. Als neues und innovatives Anwendungsgebiet kam im Jahre 2010 das Abtragen mittels UKP - Laser (Ultrakurzpuls - Laser) hinzu. Mit einer Pulsdauer von ca. 10ps und einer entsprechend hohen Pulsleistung können jetzt auch harte und spröde Materialien wie Glas und Keramik bearbeitet werden. Für die Zukunft sieht sich LaserJob sowohl personell als auch maschinentechnisch mit starker F&E-Ausrichtung bestens gerüstet.
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2019.08.21 15:49 V14.1.4-1