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Elektronikproduktion | 02 August 2012

Stefan Quandt will Solarwatt übernehmen

BMW -Großaktionär Stefan Quandt will den angeschlagenen Modulhersteller Solarwatt übernehmen. Personalabbau kann nicht umgangen werden.

Stefab Quandt plant - so das Unternehmen in einer Mitteilung - 94 Prozent einer Kapitalerhöhung um EUR fünf Millionen tragen und Solarwatt noch weitere EUR fünf Millionen als Gesellschafterdarlehen zur Verfügung stellen. Die restlichen 6 Prozent der Kapitalerhöhung sollen von der ACTON 1. Beteiligungs GmbH kommen. Das Grundkapital soll zuvor auf Null herabgesetzt werden. Dies setzt voraus, dass der der Restrukturierungsplan vom Amtsgericht rechtskräftig bestätigt wird. Das Amtsgericht Dresden am Mittwoch das Insolvenzverfahren für Solarwatt eröffnet, nachdem das Unternehmen Mitte Juni einen sogenannten Insolvenz-Schutzschirm beantragt hatte. Der Sanierungsplan sieht jedoch auch den Abbau von 98 der bisher 435 Arbeitsplätze vor. Die Anzahl der Fertigungslinien für Solarmodule soll reduziert und deren Auslastung optimiert werden. Bis zum 10. August 2012 werden nun zwischen den Betriebsparteien Verhandlungen über den Sozialplan und die Beauftragung einer Transfergesellschaft geführt. “Gemeinsam mit dem Betriebsrat mussten wir schwierige Entscheidungen treffen, die nach unserer gemeinsamen Auffassung jedoch angesichts des momentanen Marktumfelds unvermeidbar sind, wenn wir als Solarwatt AG weiter am Markt bestehen wollen”, erklärte Vorstandsvorsitzender Detlef Neuhaus.
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