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Elektronikproduktion | 31 Juli 2012

ebm-papst geht mit Razzia gegen Schutzrechtsverletzer vor

Die Aktion war ein Volltreffer. Am Montag, den 23. Juli 2012, durchsuchten Beamte der Verwaltungsbehörde fĂŒr Industrie und Handel (AIC) im Rahmen einer Razzia die RĂ€ume des VentilatorenhĂ€ndlers Beijing Longwei Shengda Technology in Peking und wurden fĂŒndig.
Im Lager des Unternehmens, das kein HĂ€ndler des deutschen Herstellers ebm-papst ist, wurden große Mengen Kartons mit gefĂ€lschten Ventilatoren unterschiedlicher Modelle entdeckt. Alle mit dem Markenlabel des deutschen Herstellers versehen. Zuerst behauptete der Inhaber, es handle sich um Originale. Als dann aber noch zehntausende kopierter Etiketten und die passenden gefĂ€lschten Druckplatten entdeckt wurden, gab er zu, die Ventilatoren aus SĂŒdchina zu beziehen, selbst zu labeln und als originale ebm-papst Ventilatoren nach China und ins Ausland zu verkaufen. Da die Marke „ebm-papst“ auch in China geschĂŒtzt ist, beschlagnahmten die Beamten die Ventilatoren, Etiketten und Druckplatten und verwarnten den HĂ€ndler. „Wir gehen davon aus, dass FĂ€lschungen unserer Produkte einen Umsatzanteil von rund 150 Mio. € pro Jahr ausmachen, also 10% unseres Umsatzes“, sagt Hans-Jochen Beilke, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der ebm-papst Unternehmensgruppe. „Das Ergebnis dieser Razzia zeigt einmal mehr, dass wir mit dieser SchĂ€tzung recht nahe liegen“, so Beilke. Beijing Longwei Shengda Technology ist nicht das einzige Unternehmen, gegen das der deutsche InnovationsfĂŒhrer in China vorgeht. ebm-papst verfolgt die FĂ€lscher seiner Ventilatoren konsequent, zum Schutz seiner Marke, aber vor allem, um das dem Kunden gegebene QualitĂ€tsversprechen einzuhalten. Bei der BekĂ€mpfung der Produkt- und Markenpiraterie geht es dem deutschen Unternehmen um die Sicherung von Vertrauen und den Schutz der Konsumenten. “Die qualitativ minderwertigen FĂ€lschungen weisen einen erhöhten Verschleiß auf und können die hohen Sicherheitsstandards, denen alle ebm-papst Produkte unterliegen, nicht erfĂŒllen”, sagt Dr. Bruno Lindl, ebm-papst GruppengeschĂ€ftsfĂŒhrer Forschung und Entwicklung. Die Razzia zeigt, dass sich deutsche Unternehmen heute bei der BekĂ€mpfung der Marken- und Produktpiraterie auf die UnterstĂŒtzung des chinesischen Staates verlassen können. “Die Zentralregierung in Beijing hat den Wert des geistigen Eigentums erkannt und bekĂ€mpft das Counterfeiting, das auch chinesische Unternehmen schĂ€digt, mit Nachdruck”, so Beilke.
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