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Elektronikproduktion | 23 Juli 2012

Oerlikon schliesst Refinanzierung erfolgreich ab

Mit der vollständigen Tilgung der für die finanzielle Restrukturierung 2010 aufgenommenen syndizierten Kredite hat Oerlikon seine Refinanzierung erfolgreich abgeschlossen.

Das neue Finanzierungspaket besteht aus einer Schweizer Inlandanleihe und einer neuen syndizierten Kreditlinie, welche die Finanzierungskosten ab 2013 um rund CHF 40 Mio. senken werden. Neben Kosteneinsparungen eröffnet das neue Finanzierungspaket, für das keine Sicherheiten hinterlegt werden mussten, dem Unternehmen mehr Flexibilität, heisst es in einer Pressemitteilung. Oerlikon CEO Dr. Michael Buscher sagte: „Die erfolgreiche Refinanzierung von Oerlikon erlaubt es uns, systematisch die Wertschöpfung für unsere Stakeholder fortzusetzen, und zwar durch deutlich verringerte Finanzierungskosten und eine höhere strategische und operationelle Flexibilität“. Mit der vollständigen Rückzahlung aller im Rahmen der alten syndizierten Kreditlinie noch ausstehenden Schulden, von Gebühren für die vorzeitige Tilgung sowie der aufgelaufenen Zinsen, wurde die alte Kreditlinie des Oerlikon-Konzerns zwei Jahre vor ihrer Fälligkeit abgelöst. Ausgangspunkt der Refinanzierung war die Vereinbarung über eine neue, unbesicherte syndizierte Kreditlinie in Höhe von CHF 800 Mio. am 5. Juni 2012. Die neue Kreditlinie umfasst eine Kreditfazilität in Höhe von CHF 700 Mio. (Fazilität A) bestehend aus einem revolvierenden Kredit in Höhe von CHF 450 Mio. sowie einer Garantie-Fazilität in Höhe von CHF 250 Mio. mit einer Laufzeit von drei Jahren und zwei zusätzlichen Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr. Die Marge der neuen syndizierten Kreditlinie liegt bei anfänglichen 250 Basispunkten pro Jahr. Dem Bankenkonsortium gehörten zunächst Commerzbank Aktiengesellschaft, Credit Suisse AG, Deutsche Bank AG, Société Générale Corporate & Investment Banking, The Royal Bank of Scotland plc, UBS AG und UniCredit Bank AG an. Am 13. Juli 2012 wurden die Konsortialverhandlungen abgeschlossen und eine Syndizierungsvereinbarung mit sechs weiteren Banken unterzeichnet: DBS Bank Ltd, HSBC Bank plc, JPMorgan Chase Bank, N.A., KBC Bank Deutschland AG, Landesbank Baden-Württemberg und Zürcher Kantonalbank. Ergänzt wurde die syndizierte Kreditlinie durch die am 13. Juni 2012 erfolgte erste Transaktion des Oerlikon-Konzerns am Schweizer Anleihemarkt. CFO Jürg Fedier kommentiert: „Wir haben starke finanzielle Grundlagen für die weitere Entwicklung des Oerlikon-Konzerns geschaffen und freuen uns, mit unser verbesserten operativen und finanziellen Performance das Vertrauen der Finanzmärkte zurückgewonnen zu haben.“
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