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Elektronikproduktion | 16 Juli 2012

Europas zehnter Meteosat ist gestartet

35 Jahre nach dem Start des ersten europäischen Wettersatelliten ist jetzt der zehnte Meteosat in den Weltraum gestartet. An der Spitze der europäischen Trägerrakete Ariane 5 hob der Satellit am Donnerstag, 5. Juli, vom Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch Guyana ab.

Als Industriepartner der ersten Stunde im Meteosat-Programm hat RUAG Space auch für diesen neuen Wettersatelliten eine Reihe von Baugruppen zugeliefert, darunter die Struktur und das Datenverarbeitungssystem des Satelliten. Weiterhin lieferte RUAG Space die Thermalisolation einen UHF-Empfänger, Antennen sowie eine spezielle Elektronikeinheit, welche die pyrotechnische Entfernung mechanischer Sicherungen nach dem Start steuert. Bereits 1977 startete die Europäische Weltraumagentur ESA den ersten Meteosat – schon damals mit Technologie von RUAG Space. Von ihrer geostationären Position in 36000 km Höhe beobachten die Satelliten das Wettergeschehen vor allem über Europa und sind längst unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags geworden. Ganze Wirtschaftszweige, beispielsweise die Landwirtschaft, die Bauindustrie oder der Tourismus, profitieren vom den Daten der Meteosats, die von der europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, Eumetsat, betrieben werden. Der Satellit ist der dritte Meteosat der zweiten Satellitengeneration und wird deshalb auch als MSG-3 (Meteosat Second Generation) bezeichnet. Im Vergleich zu den ersten Meteosats sind die aktuellen Satelliten wesentlich leistungsfähiger und ermöglichen dadurch genauere Wettervorhersagen. Satelliten der zweiten Generation werden Europa bis zum Jahr 2020 mit Wetterdaten versorgen. Danach wird eine noch leistungsfähigere dritte Meteosat-Generation, MTG (Meteosat Third Generation), übernehmen. Die Entwicklung hat bereits begonnen und RUAG Space ist aussichtsreich positioniert, um auch am Bau dieser neuen Satelliten massgeblich beteiligt zu sein.
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2019.08.21 15:49 V14.1.4-2