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Elektronikproduktion | 10 Juli 2012

Leesys nimmt neue Siplace SX Linie in Betrieb

Seit dem 5. Juli 2012 operiert die ehemalige Siemens Enterprise Communications Manufacturing (SECM) unter einem neuen Namen: Leesys (steht fĂŒr Leipzig Electronics Systems GmbH).
Damit signalisiert das traditionsreiche Unternehmen die Öffnung ihres Produktportfolios fĂŒr den gesamten Elektronikmarkt. Der neue Name ist gleichzeitig aber auch ein Bekenntnis zum Standort Leipzig, wo schon vor 87 Jahren der erste VorlĂ€ufer zu Leesys gegrĂŒndet wurde. Auch mit neuem Namen bleibt Leesys eine Tochter der Siemens Enterprise Communications. Zeichen fĂŒr die Innovationskraft der neuen Leesys ist die neueste SMT BestĂŒcklinie, die im Rahmen der feierlichen Einweihung des neuen Namens in Betrieb genommen wurden. Als Systemdienstleister fĂŒr Electronic Manufacturing Services (EMS) mit etwa 400 Mitarbeitern, spielen fĂŒr Leesys und deren Kunden FlexibilitĂ€t, Schnelligkeit und vor allem technische Innovationen eine große Rolle. Das Siplace Team ist deshalb schon seit Jahren Technologie-Partner des Leipziger Unternehmens. Von der ersten Maschinengeneration HS180 noch im Jahr 1990 bis heute bis hin zur Siplace SX setzt Leesys in seiner Produktion auf die Siplace BestĂŒckautomaten. Die neueste Siplace Linie, die wĂ€hrend der Feierlichkeiten offiziell in Betrieb genommen wurde, ist die mittlerweile achte Linie in der Leesys Fertigung. Sie besteht aus insgesamt sechs Siplace SX-2 Maschinen mit extrem schnellen Siplace 20-Segment-BestĂŒckköpfen, sehr flexiblen Siplace Collect&Place BestĂŒckköpfen und einem Siplace Twin Head fĂŒr sehr große Bauelemente : Die Linie lĂ€uft an sechs Tagen die Woche im 3-Schicht-Betrieb. BestĂŒckt wird mit einer FestrĂŒstung: Produkte sind in FamilienrĂŒstungen angeordnet, was aufgrund der zahlreichen StellplĂ€tze der Linie die optimale Lösung fĂŒr die Fertigung in Leipzig ist. Ca. 1,5 Mitarbeiter sind fĂŒr den Betrieb der Linie zustĂ€ndig. „Made in Germany" ĂŒberzeugt Die hohe QualitĂ€t der Produkte ist die große StĂ€rke von Leesys im umkĂ€mpften Markt und in der direkten Konkurrenz mit Asien. FĂŒr das Jahr 2020 sagen NetzwerkausrĂŒster insgesamt 50 Milliarden GerĂ€te voraus, die weltweit miteinander verbunden sein werden. Genau auf diesem Feld der Kommunikation kann Leesys auf jahrelange Erfahrung zurĂŒckblicken. Unter einem Dach bietet das Unternehmen seinen Kunden die Entwicklung und Montage kompletter Produkte an, von der Beratung bis hin zu Logistik und Presales-Services. Am Tag werden so ca. 35.000 bis 40.000 Flachbaugruppen gefertigt. Hauptauftraggeber sind dabei weiterhin die „Mutter" SEN und Cinterion. Auch fĂŒr das deutsche Unternehmen Sphairon wird bereits produziert. FĂŒr den neuen Kunden devolo beginnt die Arbeit an der ersten Serie im August 2012. Dieser neue Auftrag ist besonders bemerkenswert, weil devolo ĂŒblicherweise komplett in Asien produziert. Weil aber mit dem Unternehmen in Leipzig eine bessere Kommunikation und engere Partnerschaft möglich ist und lange Anreisen entfallen, entschied sich devolo dafĂŒr, einen Teilauftrag an Leesys zu geben. „Der Markt verĂ€ndert sich und wir mĂŒssen wettbewerbsfĂ€hig bleiben, erklĂ€rt Heiko Habers, Vorstand der Aachener devolo AG. Diese Devise gilt ebenso sehr fĂŒr Leesys.
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