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© yury shirokov / dreamstime.com Elektronikproduktion | 18 April 2012

First Solar schließt Werk in Frankfurt (Oder)

Im Rahmen einer Restrukturierung wird First Solar seine Produktionsstätten in Frankfurt (Oder) im vierten Quartal 2012 schließen und damit rund 1.200 Arbeitsplätze abbauen.

First Solar wird zudem vier seiner Produktionslinien am Standort Kulim, Malaysia, zum 1. Mai 2012 auf unbestimmte Zeit stilllegen. Damit gehen dort rund 550 Arbeitsplätze in der Produktion verloren. Zusammen mit dem Abbau weiterer Stellen in den USA und Europa sinkt die Zahl der Mitarbeiter von First Solar durch diese Maßnahmen weltweit um rund 2.000. Dies entspricht etwa 30 Prozent aller Stellen. "Der europäische Solarmarkt ist zum jetzigen Zeitpunkt ohne Förderung größtenteils wirtschaftlich nicht überlebensfähig. Angesichts gewaltiger wirtschaftlicher Herausforderungen haben die europäischen Staaten ihre Förderprogramme früher als ursprünglich geplant zurückgefahren. Die Unterstützung von PV-Großanlagen - und damit unser Kerngeschäft - hat darunter überproportional stark gelitten. Diese Kürzungen hatten dramatische Auswirkungen auf die Nachfrage. Dadurch kann unsere Produktion in Europa langfristig nicht mehr wirtschaftlich arbeiten, sodass wir gezwungen sind, uns an die neuen Marktgegebenheiten anzupassen", sagt Christopher Burghardt, Geschäftsführer First Solar GmbH und zuständig für den Vertrieb in Europa. "Wir werden weiterhin Service und Support für unsere Produkte in Europa bieten und mit unseren strategischen Kunden PV-Großkraftwerke in nachhaltigen Märkten weltweit entwickeln", so Burghardt. "In den vergangenen fünf Jahren haben wir zusammen mit der Politik einen stark wachsenden erneuerbaren Energien Markt geschaffen. Uns ist bewusst, dass ohne die große politische Unterstützung das Wachstum der Solarindustrie nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank gilt der der Stadt Frankfurt an der Oder und dem Land Brandenburg für ihre Unterstützung", sagt Burghard von Westerholt, Geschäftsführer First Solar Manufacturing GmbH und Werksleiter in Frankfurt (Oder). "Vor allem danken wir aber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre harte Arbeit und ihr großes Engagement für stets höchste Qualität. Uns ist bewusst, was diese Maßnahmen für jeden einzelnen Mitarbeiter bedeuten, und wir haben uns mit den jetzt gefällten Entscheidungen sehr schwer getan. Wir bemühen uns, die Auswirkungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so weit wie nur möglich abzufedern und die Veränderungen möglichst sozialverträglich zu gestalten", sagt von Westerholt.
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2019.09.16 17:51 V14.3.11-1